Heute kämpften eure Top 3 im DSDS-Halbfinale um den Einzug in die alles entscheidende letzte Runde. Und die heutige Show war wirklich an Spannung kaum zu überbieten, boten sich die drei Kandidaten, die ihren Fans so viel bedeuten und sich so stark unterscheiden, ein regelrechtes Kopf-an-Kopf-Rennen. Bis zum Schluss war ein Einschätzen, wer es nun ins Finale schaffen würde, einfach unmöglich. Die Zwischenstände beim Voting zeigten, es gab keinen haushoch überlegenen DSDS-Star.

Mädchenschwarm Luca Hänni (17) zeigte sich wie immer von seiner besten Seite und lieferte eine tolle Performance nach der anderen. Drei Mal stand er auf der Bühne und drei Mal wurde er von der Jury gelobt. Mit „Das Beste“ von Silbermond stand er den deutschen Top-Künstlern in nichts nach, während er mit The Scripts „The Man Who Can't Be Moved“ ein flotteres Solo hinlegte. Besonders für dieses Stück heimste er Lob von Dieter Bohlen (58) ein: „Du hast dich an einen ambitionierten Rocktitel rangetraut. Heute spielst du alle Facetten aus. Das war eine Spitzenleistung. Hoffentlich erkennen die Leute dein Talent und deinen Star-Appeal und rufen für dich an.“ Mit „Ma Chérie“ von DJ Antoine zeigte er schließlich, dass er mit ruhigen Tönen ins Finale einziehen will.

Auch Jesse Ritch (20) wollte unbedingt in seiner Muttersprache singen und entschied sich für „Erste Träne“ von Bisou. Bei der Jury kam er mit diesem Auftritt mal wieder super an und festigte seine Favoritenrolle. Vor allem Natalie Horler (30) traf Jesse mitten ins Herz. „Das hat mich umgehauen. Es war so emotional. Es war unheimlich glaubwürdig. Ich höre dir so gerne zu“, schwärmte sie. Mit „Unbelievable“ von Craig David und „Every Breath You Take“ von The Police bewies er zudem einmal mehr, wie vielfältig er ist und „wie wohl er sich auf der Bühne fühlt“ – war das schon das Ticket fürs Finale?

Doch da wollte auch Daniele Negroni (16) noch ein Wörtchen mitreden. Der „beratungsresistente“ DSDS-Teilnehmer wollte sich unbedingt gegen einen der beiden Schweizer Jungs durchsetzen: „Das wird heute ein Länderspiel – Deutschland gegen die Schweiz.“ Deshalb nahm sich der 16-Jährige die Kritik der früheren Sendungen zu herzen und gab heute alles. Denn wie Jesse ganz richtig feststellte: „Keiner will sich mit Platz 3 zufriedengeben.“ Und das galt offenbar besonders auch für Daniele, der mit „Beggin“ von Madcon den Abend für sich begann, mit „Drive By“ von Train rasant weitermachte und schließlich auch seine sanfte Seite zeigte, als er gefühlvoll „Where Ever You Will Go“ von The Calling sang. Bruce Darnell (54) war von dem, liebevoll „Terrorbolzen“ genannten, DSDS-Nesthäkchen am Ende hin und weg: „Du hast es wirklich verdient, hier auf der Bühne zu stehen. Prima, prima, prima!“

Also wir hätten uns – genauso wie die Jury– wirklich nicht zwischen den dreien entscheiden wollen. Doch die Zuschauer wählten sich die Finger wund und verhalfen damit nach einem mega-spannenden Halbfinale Daniele und Luca ins Finale. Diese zwei werden also gegeneinander um den Superstar-Titel kämpfen, während sich Jesse mit einem tollen, wenn auch ein wenig undankbaren, dritten Platz begnügen muss.

Robert Beitsch und Sarah Lombardi bei "Let's Dance" 2016
Getty Images
Robert Beitsch und Sarah Lombardi bei "Let's Dance" 2016
Dieter Bohlen in der 1. Liveshow von DSDS 2018
Florian Ebener/Getty Images
Dieter Bohlen in der 1. Liveshow von DSDS 2018


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