Es war für ihn einer der schönsten Momente in der vergangenen Woche: Nicht nur, dass Daniele Negroni (16) seit Samstag im Finale von Deutschland sucht den Superstar steht, er zieht auch endlich wieder zu seiner Familie nach Regensburg. Nach monatelangem Aufenthalt in einem Jugendwohnheim scheint es nun wieder bergauf zu gehen, denn DSDS habe ihn verändert, wie der Sänger immer wieder betont.

Letzte Woche besuchte er dann seine Lieben, lag wieder in seinem eigenen Bett und aß sein Lieblingsgericht – Mamas Lasagne. Doch der aufmerksame Zuschauer wird bemerkt haben, dass Danieles Mutter einen anderen Nachnamen trägt als ihr Sohn. Daniele wurde in Italien geboren, doch seine Mama trennte sich von seinem Vater als Daniele 12 Monate war. Danach ging sie mit ihm zurück nach Deutschland und der heutige DSDS-Finalist hatte nie wieder Kontakt zu seinem leiblichen Vater. Reporter der Bild machten sich auf die Suche nach Danieles Papa und spürten ihn auch tatsächlich in Italien auf. Luciano Negroni, der in San Remo ein Restaurant betreibt, erzählt nun wie schwer ist es für ihn gewesen sei, seinen Sohn nie sehen zu können. „Ich hatte 12 Jahre eine Pizzeria an der Nordsee, bin erst letztes Jahr nach Italien zurück. Es ist wahnsinnig traurig, dass ich meinen Sohn seit 15 Jahren nicht sehen darf. Es bricht mir das Herz.“

Doch ist ein Wiedersehen auch in Danieles Sinn? Immerhin hat er nie Anstalten unternommen, seinen Vater zu kontaktieren. „Meine Mutter sagte, er sei ein böser Mensch. Deshalb wollte ich ihn nie sehen“, erklärt der talentierte Sänger mit der rauen Stimme. Ob es jetzt also zur großen Versöhnung kommt, bleibt fraglich, denn Daniele möchte zunächst mit seiner Mutter besprechen, wie es weitergehen soll.

Daniele NegroniWENN
Daniele Negroni
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Daniele Negroni
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Daniele Negroni


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