Palast investiert vermehrt in Sicherheit von Ex-Prinz Andrew

Palast investiert vermehrt in Sicherheit von Ex-Prinz Andrew

- Carina Bukenberger
Lesezeit: 2 min

Nach einem überraschenden Protest vor dem Buckingham-Palast in London ist der Personenschutz von Andrew Mountbatten-Windsor (66) kurzfristig stark erhöht worden. Demonstrierende der Aktivistengruppe "Everyone Hates Elon" (dt.: Alle hassen Elon) hatten vor wenigen Tagen den Vorplatz des Gebäudes in ein improvisiertes Epstein-Überlebenden-Memorial verwandelt und mehrere Tafeln mit Botschaften angebracht, die an Epstein-Opfer Virginia Giuffre (†41) erinnerten. Wie OK! berichtet, löste die Aktion eine Sicherheitslage mit hoher Alarmbereitschaft aus: Für den ehemaligen Herzog von York wurde die Überwachung deutlich verstärkt.

Ein Insider erklärte die aktuelle Entwicklung: "Auch wenn kein Wunsch besteht, riesige öffentliche Summen für Andrews Schutz auszugeben, wissen die Royals, dass jeder Angriff auf ihn um jeden Preis verhindert werden muss, da sie sonst alle angreifbar erscheinen." Die Protestierenden legten vor dem Buckingham-Palast mehrere Gedenktafeln nieder, diverse von ihnen mit deutlichen Worten wie: "In Erinnerung an Virginia Giuffre, deren Einsatz sexuellen Missbrauch durch mächtige Männer wie Jeffrey Epstein offengelegt hat. Ihr Mut und ihre Entschlossenheit brachten die Wahrheit ans Licht. Möge sie lange in Erinnerung bleiben, wenn ihre Peiniger längst vergessen sind." Andrew hat die Vorwürfe stets bestritten. Nach einer Zivilklage zahlte er Virginia lediglich eine Millionenabfindung, ohne jedoch ein Schuldeingeständnis zu machen.

Die Vorgeschichte ist zweifellos brisant: Andrew pflegte jahrelang Kontakt zu Sexualstraftäter Jeffrey, was den Ruf der Königsfamilie bereits vor Jahren stark belastete. Sein älterer Bruder, König Charles III. (77), äußerte sich nach Andrews Verhaftung wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch mit "tiefster Besorgnis" über den Fall und betonte, dass "das Gesetz seinen Lauf nehmen" müsse. Die Familie von Virginia begrüßte das Vorgehen der Ermittler und erklärte, Andrew stehe für sie nicht über dem Gesetz. Andere Betroffene wie Maria Farmer würdigten Virginia als Frau, die "für alle Töchter" gekämpft habe. Auch Donald Trump (79) meldete sich zu Wort und nannte Andrews Festnahme "eine Schande", betonte zugleich aber, er selbst sei in Bezug auf Jeffrey "völlig entlastet". Während die juristische Aufarbeitung weiterläuft und die Staatsanwaltschaft nach eigenen Angaben noch über weitere Schritte berät, rückt für Andrew nun vor allem eines in den Mittelpunkt: seine persönliche Sicherheit und die Frage, wie eng der Palast ihn künftig im Blick behalten wird.

Andrew Mountbatten Windsor bei der Totenmesse für die Duchess of Kent in der Westminster Cathedral, September 2025
Getty Images
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Prinz Andrew, Virginia Roberts Giuffre und Ghislaine Maxwell, "Jeffrey Epstein: Stinkreich"
© "Jeffrey Epstein: Stinkreich" / 2020 Netflix
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Andrew Mountbatten-Windsor, Jeffrey Epstein und Peter Mandelson auf einem von der US-Justiz veröffentlichten Foto
U.S. Department of Justice, DOJ
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