"Megxit": Wendepunkt kam früher als bisher angenommen
Herzogin Meghan (44) und Prinz Harry (41) galten einst als enger Teil der royalen Familie um Prinz William (43) und Prinzessin Kate (44) – doch schon Monate vor ihrem Rückzug aus dem Königshaus soll sich ein deutlicher Bruch angebahnt haben. Das berichten nun Medien wie der Daily Express mit den Aussagen des früheren Royal-Butlers Grant Harrold. Demnach wirkten die vier Royals noch 2019 bei gemeinsamen Terminen, etwa in Windsor, wie ein eingeschworenes Team - bekannt und gefeiert als "Fab Four". Kurz darauf folgte jedoch der Paukenschlag: Im Januar 2020 gaben Meghan und Harry mit einem eigenen Statement bekannt, sich von ihren royalen Pflichten zurückzuziehen und ein neues Leben, unter anderem in den USA, beginnen zu wollen.
Grant erklärt, der Wendepunkt in der Beziehung der Sussexes zur Familie habe bereits einige Monate vor dieser Entscheidung gelegen. Dabei sei William laut dem ehemaligen Butler zunächst "wirklich glücklich" gewesen, dass sein Bruder seine Liebe gefunden habe. Auch der Royal-Korrespondent Russell Myers schreibt in seinem neuen Buch "William & Catherine: Die intime Geschichte", William habe "nur das Beste" für seinen Bruder gewollt. Noch im Sommer vor dem Rückzug absolvierten sie gemeinsame Veranstaltungen, dann kühlte das Verhältnis offenbar spürbar ab. Als Meghan und Harry schließlich ihren Schritt an die Öffentlichkeit trugen, soll dies ohne vorherige Abstimmung mit Queen Elizabeth (†96) oder dem damaligen Prinzen, heutigen König Charles III. (77), geschehen sein. Harry sagte später im Gespräch mit dem Telegraph, er glaube, die Wirkung dieser überraschenden Erklärung sei damals unterschätzt worden, und räumte ein, dass er es bedaure, die Queen nicht vorher eingebunden zu haben.
In ihrem gemeinsamen Statement betonten Meghan und Harry, sie wollten als "Senior"-Royals zurücktreten, finanziell unabhängig werden und trotzdem die Queen weiter voll unterstützen. Die Monarchin reagierte mit einer eigenen Erklärung und stellte klar, dass die beiden fortan keine "Vollzeit-Arbeitenden-Mitglieder" der Königsfamilie mehr sein würden. Gleichzeitig ließ sie durchblicken, dass ihr ein anderer Weg lieber gewesen wäre, sie aber den Wunsch der beiden respektiere, "ein unabhängigeres Leben als Familie" zu führen und dennoch Teil ihrer Familie zu bleiben. Während Meghan sich nach ihrem Abschied aus dem royalen Alltag verstärkt auf Projekte und ihr privates Leben in den USA konzentriert, baut Harry an seinem neuen Alltag als Ehemann und Vater von zwei Kindern. Das Paar präsentiert sich seither vor allem als eingespieltes Team fernab des Palastes und setzt seinen Fokus auf das gemeinsame Familienleben und ausgewählte Herzensprojekte.








