Bereits im Jahr 2008 sollte sie verfilmt werden, die Geschichte des legendären Freiheitskämpfers Wilhelm Tell, der die Apfelschuss-Sage unsterblich machte. Aufgrund der Finanzkrise wurde der 3D-Action-Adventure „The Legend of William Tell“ allerdings lange auf Eis gelegt. Für die 60 Millionen Dollar Produktionskosten ließen sich einfach keine Investoren finden. Hauptdarsteller Brendan Fraser (43) konnten die Produzenten Anfang 2011 mit dem Versprechen, im Oktober mit den Dreharbeiten zu beginnen, dennoch mit an Bord holen. Dieser unterschrieb glücklich seinen Vertrag – er sollte für den Film über 2 Millionen Dollar Gage bekommen – und sagte alle weiteren Projekte für die Folgemonate ab.

Nun schreiben wir das Jahr 2012, es ist Mai und keine Spur von Brendan Fraser, der sich näher mit dem Beschuss eines Apfels beschäftigt. Der Streifen befindet sich nach wie vor in der Vorproduktion und so langsam scheint der „Die Mumie“-Star ungeduldig mit den Füßen zu scharren. Laut TMZ hat Brendan nun Klage gegen den Produzenten Todd Moyer eingereicht. Brandan fordere angeblich nicht nur seine 2, 25 Millionen Dollar, die ihm laut Vertrag zugesichert wurden, ob der Film gedreht werde oder nicht, sondern auch Schadensersatz für Aufträge, die ihm zwischenzeitlich durch die Lappen gegangen sind. Es handele sich um eine Gesamtsumme von über 3 Millionen Euro.

Darauf bezugnehmend meldete sich nun der Produzent zu Wort: „Das ist das erste Mal, dass ich von einer Klage höre. Wie wir gegenüber Mister Frasers Vertretern bereits geäußert haben, sind wir gewillt, am dritten September mit den Dreharbeiten zu beginnen. Wir haben den Film komplett finanziert.“ Bleibt zu hoffen, dass Moyer hier eine realistische Ansage gemacht hat, denn länger wird Brendan nicht warten.


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