Superheldenrolle verpasst: Brendan Fraser über Superman
Brendan Fraser (56), bekannt durch die "Die Mumie"-Reihe, hat in einem Podcast über sein Vorsprechen für eine nie verwirklichte Superman-Verfilmung von J.J. Abrams gesprochen. Im Gespräch mit Josh Horowitz in der Sendung Happy Sad Confused erinnert sich der Schauspieler an die streng geheimen Bedingungen der Produktion. Der Text des Drehbuchs wurde auf schwarzem Papier mit roter Schrift abgedruckt, um Kopien zu verhindern. "Das Drehbuch war wie Shakespeare im Weltraum", schwärmte er. Brendan erklärte zudem, dass er sich damals nicht sicher war, ob er bereit für die Verantwortung und den langfristigen Einfluss gewesen wäre, die mit der Rolle des Superman einhergehen würden.
Der Film, für den Brendan vorsprach, kam nie zustande. Letztendlich entschied Warner Bros., Bryan Singers (60) Version "Superman Returns" im Jahr 2006 umzusetzen. Dennoch bleibt J.J.'s Vision für die Superman-Geschichte nicht völlig vergessen. James Gunn (59), Co-CEO der DC Studios, bestätigte, dass J.J.'s Projekt nach wie vor in Arbeit sei, losgelöst vom bestehenden DC-Kinouniversum. Bereits 2021 wurde bekannt, dass der Autor Ta-Nehisi Coates (50) an einem Alternativuniversum-Superman mitarbeitete, dessen Plot jedoch weiterhin unbekannt ist.
Abseits von gescheiterten Projekten erfreut sich der Oscar-prämierte Brendan inzwischen wieder großer Beliebtheit in Hollywood. Nach einer längeren Pause von der Schauspielerei kehrte er mit Projekten wie "The Whale", für das er hochgelobt wurde, zurück ins Rampenlicht. Seine bodenständige Art und seine Fähigkeit, auch über Misserfolge offen zu sprechen, lassen ihn bei Fans besonders authentisch wirken. Im Rückblick auf die Superman-Erfahrung zitierte er weise Worte von Regisseur Terry George: "Was nicht für dich bestimmt ist, wird an dir vorüberziehen."









