Beth Ditto (31) ist – obwohl sie nicht dem von Zeitschriften und Laufstegen propagierten Schönheitsideal entspricht – eine wahre Stil-Ikone. Und auch ihre Einstellung zu dem, was als schön gelten sollte, macht sie definitiv zu einem Vorreiter in Sachen Mode und Körpergefühl. Schon oft zeigte sie sich figurbetont oder sogar halbnackt und bewies damit immer wieder, dass man sich auch mit Kurven so richtig wohlfühlen kann.

Nun öffnete sich die Gossip-Sängerin in einem Interview mit der Vogue und erklärte, dass sie sich trotz ihrer Vorbildfunktion weniger als Idol, sondern eher als „große Schwester“ für Mädels rund um den Globus sehen möchte: „Für jüngere Mädchen möchte ich lieber wie eine große Schwester sein, die sich ihre eigenen Normen geschaffen hat. Ich verweigere mich Diäten und setze dem Schlankheitswahn mein persönliches Schönheitsideal entgegen. Nach dem Motto: Hauptsache, ich fühle mich wohl in meiner Haut.“ Die Vogue machte vor Kurzem den Anfang und verkündete, in der Zukunft auf Magermodels zu verzichten und nur noch mit Modellen zusammenarbeiten zu wollen, „die objektiv betrachtet gesund sind“. Um diesen Standpunkt zu vertreten, ist Beth natürlich eine exzellente Wahl für ein Interview in der neuesten Ausgabe, da sie ihre Einstellung zum Thema Magerwahn seit Langem deutlich ausdrückt.

Und auch wenn sich Laufstege, Cover und Modestrecken der Fashionlandschaft wohl nicht in allzu naher Zukunft dahingehend ändern werden, dass kräftige Mädchen die Mode der Designer präsentieren, sind ehrliche Statements von Frauen wie Beth definitiv ein Anfang.

Kristin Ogata und Beth Ditto im Mai 2012 in Frankreich
Getty Images
Kristin Ogata und Beth Ditto im Mai 2012 in Frankreich


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