Ben Drew alias Plan B (28) ist eigentlich ein britischer Rapper, der in den toughen Straßen im Osten Londons aufwuchs, doch von dieser Gegend ist er mittlerweile wirklich weit entfernt. Dieses Wochenende hielt er sich nämlich im schicken Cannes auf, denn Ben ist nicht nur Musiker, sondern dreht auch Filme und sein erstes, fertiges Werk stellte er nun auf dem Filmfestival vor. Ill Manors nennt sich das gute Stück und lehnt sich lose an Erfahrungen an, die er in der üblen Londoner Gegend, in der er groß wurde, gemacht hat.

So präsentiert sein Drama sechs parallele Handlungsstränge – den eines Drogenabhängigen, den eines Drogendealers, den eines Gangsters, den einer Prostituierten und den des Hauptcharakters Aaron, der die moralische Stimme inmitten des Chaos aus Gewalt und Angst ist. MTV betitelte den Film mit dem lustigen Label „Hip Hop Musical“, da die Geschichten der einzelnen Charaktere mit entsprechenden Rap-Songs unterlegt wurden.

Mit diesem „Hip Hop Musical“ gibt „Plan B“ nun sein Debüt als Filmemacher und war sicher entsprechend nervös, als sein Film dem kritischen Publikum gezeigt wurde. Denn der Streifen liegt dem Musiker sehr am Herzen. „Ich denke, dass ein Jugendlicher diesen Film sehen kann und merkt 'Denk mal nach!'. Das nächste Mal, wenn er in der Umgebung von Gangs ist und die ihn zu etwas auffordern, denkt er darüber nach, ob er nicht gerade manipuliert wird“, erklärte Ben Drew gegenüber reuters.com.

Das ist wirklich ein toller Nebeneffekt, den sein Streifen neben der Unterhaltung des Publikums noch haben soll. Und für „Plan B“ war es sicher höchst aufregend, ausgerechnet in Cannes seinen Debütfilm vorstellen zu dürfen.

Diane Kruger und Norman Reedus bei den Golden Globes 2018
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Ellie Goulding bei den Brit Awards 2018
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