Mobbing am Set? Neue "Harry Potter"-Serie unter Beschuss
Am Set der neuen Harry Potter-Serie für HBO soll es offenbar massive Probleme geben. Wie The Sun berichtet, wurden Mobbing-Vorwürfe laut, außerdem soll es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei zwölfjährigen Komparsen gekommen sein. Die Verantwortlichen von Warner Brothers haben dem Bericht zufolge auf die Vorfälle reagiert und sowohl Erwachsene als auch Kinder am Set ermahnt. In klaren Worten wurde allen Beteiligten mitgeteilt, dass jede Person, die sich des Mobbings schuldig macht, sofort entlassen wird – unabhängig davon, wie bekannt sie ist. Die Dreharbeiten laufen aktuell mit dem elfjährigen schottischen Schauspieler Dominic McLaughlin in der Hauptrolle des Harry Potter.
Neben dem jungen Nachwuchsdarsteller sind auch namhafte Stars Teil des Projekts. John Lithgow (80) wird Professor Albus Dumbledore verkörpern, während Nick Frost (53) in die Rolle des Riesen Rubeus Hagrid schlüpft. Es gibt keine Hinweise darauf, dass einer dieser Schauspieler in die angeblichen Vorfälle verwickelt ist. The Sun zitierte eine Quelle mit den Worten: "Es sind zu jeder Zeit viele Kinder am Set, und die Realität ist, dass nicht jeder miteinander auskommt. Es ist ein alarmierendes Problem und die Chefs wollen alle schwarzen Schafe unter Cast und Crew loswerden." Die Dreharbeiten zur Serie sollen insgesamt acht Jahre andauern, weshalb die Verantwortlichen entschlossen sind, unangemessenes Verhalten sofort zu unterbinden.
Die Serie soll im Jahr 2027 starten und wird in sieben Staffeln die Geschichte des Zauberlehrlings erzählen, die J.K. Rowling (60) in ihren weltberühmten Romanen erschuf. Die Autorin wird auch als ausführende Produzentin an dem Projekt beteiligt sein. Im Gegensatz zu den Kinofilmen soll die Serie mehr Raum für Details aus den Büchern bieten und neue Teile der Geschichte dramatisieren, die bisher nicht verfilmt wurden. HBO bezeichnete das Projekt als "das größte Streaming-Event in der Geschichte von HBO Max" und betonte den Anspruch, den Büchern authentisch treu zu bleiben. Warner Brothers hat sich bislang nicht zu den Mobbing-Vorwürfen geäußert.







