Paul McCartney enthüllt Yoko Onos kühne Theorie zu Lennon
Paul McCartney (83) hat jetzt in einem Interview mit Vanity Fair Überraschendes offenbart: Yoko Ono (93) habe ihm einst anvertraut, dass sie glaube, ihr verstorbener Ehemann John Lennon (†40) könnte schwul gewesen sein. Das Interview wurde bereits 2015 geführt, erschien aber erst kürzlich im Zuge der Veröffentlichung der Dokumentation "Man on the Run", die Pauls Leben nach den Beatles thematisiert. "Ich schwöre, sie rief mich kurz nach Johns Tod an und sagte: 'Weißt du, ich glaube, John könnte schwul gewesen sein'", erinnerte sich der Musiker an das Gespräch mit der heute 93-jährigen Künstlerin. Paul selbst habe damals auf Yokos Vermutung jedoch mit Skepsis reagiert.
Der Musiker erklärte, er könne diese Theorie nicht bestätigen. "Ich bin mir nicht sicher. Ich glaube nicht. Zumindest nicht, als ich ihn kannte", sagte er. Paul verwies darauf, dass er und John in den 1960er-Jahren gemeinsam viel Zeit mit zahlreichen Frauen verbracht hätten. "Ich habe oft mit John zusammen geschlafen, aber da war nie etwas. Es gab nie eine Geste, nie einen Ausdruck. Es war nichts", stellte er klar. Trotzdem gab Paul zu, dass er Gerüchte über Johns Sexualität gehört habe, insbesondere über dessen Beziehung zum Beatles-Manager Brian Epstein, der homosexuell war. Persönlich glaube er jedoch nicht, dass zwischen den beiden etwas gelaufen ist.
John und Yoko waren von März 1969 bis zu seinem tragischen Tod im Dezember 1980 verheiratet, als der Musiker im Alter von 40 Jahren von einem obsessiven Fan erschossen wurde. Gemeinsam haben die beiden einen Sohn, Sean Ono Lennon (50), der 1975 geboren wurde und mittlerweile 50 Jahre alt ist. Aus Johns erster Ehe mit Cynthia Lennon, die von 1962 bis 1968 dauerte, stammt außerdem Sohn Julian, der heute 62 ist. Yoko war vor ihrer Beziehung zu John bereits zweimal verheiratet und hat eine Tochter aus ihrer zweiten Ehe mit dem Filmemacher Anthony Cox.








