Der Ruder-Achter war bei den Olympischen Spielen bislang die wohl größte Gold-Hoffnung Deutschlands. In den letzten vier Jahren ist das Team in 36 Rennen ungeschlagen geblieben und alle warteten gespannt darauf, ob die Jungs in London den großen Traum von einer Medaille wahr machen können. Und tatsächlich: Die Sportler Filip Adamski (29), Andreas Kuffner (25), Eric Johannesen (24), Maximilian Reinelt (23), Richard Schmidt (25), Lukas Müller (25), Florian Mennigen (30), Kristof Wilke (27) und Steuermann Martin Sauer (29) haben sie Sensation geschafft: Gold für Deutschland!

Mit einem packenden Endspurt konnten sie sich Kanada und Gastgeber Großbritannien durchsetzen. Nach drei WM-Titeln hintereinander haben sie jetzt endlich auch das olympische Gewässer erobert und alle anderen sprichwörtlich nass gemacht. Kristof Wilke triumphierte nach dem Rennen und konnte seine Emotionen nicht zurückhalten: „Ich habe keine Zwiebeln geschnitten, dass sind Freudentränen“, erklärte der Schlagmann vor Ort gegenüber Sport.

Die Ruderer haben sich diesen Sieg auch wahrlich verdient: „Das waren jetzt vier Jahre, in denen wir alles für den Sport geopfert haben. Ich wusste, dass wir auf den letzten 500 Metern noch mal kommen. Wir haben uns auf den letzten 500 Metern so heiß gemacht, dass alles aus war“, so der Sport-Star. Damit holten sie nicht nur zum ersten Mal nach 24 Jahren wieder Gold in dieser Disziplin. Auch die Damen waren zu Wasser erfolgreich und ruderten sich im Vierer auf die zweite Stufe des Treppchens. So schiebt sich Deutschland in der Medaillen-Gesamtwertung auf einen sensationellen vierten Platz!


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