Eigentlich sollten die Castings für die nunmehr achte Ausgabe von Germany's Next Topmodel schon auf vollen Touren laufen. Die Produzenten haben sich für die neue Staffel nämlich einiges vorgenommen und sogar die Bewerbungsrichtlinien verschärft. So dürfen sich beispielsweise nur noch Mädchen bewerben, die mindestens 1,76 Meter groß sind.

Nun zeigt sich jedoch, dass diese Idee vielleicht doch nicht die beste gewesen sein könnte. Denn wie die OK! jetzt berichtete, kamen weniger Bewerberinnen als jemals zuvor zum Casting-Auftakt nach Berlin. Das soll aber nicht nur an den neuen Mindestmaßen, sondern auch an dem Format selbst liegen. Das denkt zumindest ein Mitarbeiter der Produktionsfirma, der gegenüber der Zeitschrift folgendes verlauten ließ: „Es hat sich langsam rumgesprochen, dass keine „echten“ Models gefragt sind, sondern es nur noch darum geht, die Fernsehzuschauer mit Zickenzoff und Sexgeschichten zu unterhalten.“

Abgesehen davon, dass es im Bereich der Models eher mau aussieht, gibt es übrigens noch ein weiteres Problem - angeblich steht noch lange nicht fest, wer neben Heidi Klum (39) in der Jury sitzen soll. Selbst der beim Publikum äußerst beliebte Catwalk-Trainer Jorge Gonzalez (45) weiß nicht, ob er wieder mit den angehenden Topmodels trainieren darf. Zwar schaute der 45-Jährige kurz in Berlin vorbei, aber nur, um einen Fernsehbeitrag zu drehen. „Ob ich später in der Show sein werde, weiß ich noch nicht“, verriet er.

Ob diese leicht chaotisch anmutenden Zustände unbedingt dazu beitragen, die Sendung aus dem Quotentief zu holen, erscheint zweifelhaft. Für alle Kurzentschlossenen hat die Kandidatinnenflaute aber auch etwas Gutes. Denn obwohl die Castings schon laufen, kann man sich online noch immer bewerben.

Heidi KlumActionPress/ OHLENBOSTEL,GUIDO
Heidi Klum
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Rebecca Mir und Luisa HartemaEva Napp/WENN.com
Rebecca Mir und Luisa Hartema


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