Der Bambi gehört zu einem der populärsten Medienpreise Deutschlands – das steht außer Frage. Alljährlich strömt alles, was Rang und Namen hat zu der feierlichen Verleihung des goldenen Rehs und die Presse berichtet tagelang über das Ereignis. Die prominenten Gäste und die geehrten Preisträger kommen gerne und freuen sich darüber, mit geschätzten Kollegen einen schönen Gala-Abend zu verbringen.

Wie es aber scheint, gibt es eine bestimme Menschengruppe, die nicht mehr so gerne an der Verleihung teilhat, wie vergleichsweise im Vorjahr. Es sind tatsächlich die Fernsehzuschauer, die schwinden und so hat die Live-Übertragung, die im Jahr 2011 noch 6 Millionen Menschen fesseln und damit die persönliche Bestquote der letzten fünf Jahre erreichen konnte, am gestrigen Donnerstag über die Hälfte an Anhängern verloren, wie DWDL berichtet. Nur 2,61 Millionen Bambi-Fans nahmen vor den Fernsehern Platz und das bildet, im Gegensatz zum Plus aus dem Vorjahr, leider einen Negativ-Rekord in der Geschichte des Preises. Der Marktanteil lag demnach bei schwachen 9, 3 Prozent. Wie kommt es zu den miesen Quoten? Sicherlich ist es die große Konkurrenz! Schließlich musste das Rehkitz gegen Günther Jauch (56) und seine Promi-Variante von Wer wird Millionär und The Voice of Germany antreten. Zudem konnte die Veranstaltung aus dem Hause Burda im vergangenen Jahr mit Gaststars wie Justin Bieber (18), Lady GaGa (26) und Bushido (34) aufwarten, die gerade das junge Publikum anlockten.

Waren Cro (22) und One Direction am gestrigen Abend etwa weniger verlockend? Nur 510.000 Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren, die 4,5 Prozent des Marktanteils dieser Zielgruppe ausmachten, sahen sich die Gala an. 900.000 weniger als noch im Vorjahr, als es die Verleihung des Integrationspreises an Bushido war, die viel Kritik und einen Eklat vor laufenden Kameras auslöste.

Promiflash
AEDT/WENN.com
OHLENBOSTEL,GUIDO/ ActionPress


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