Die Diskussion um den diesjährigen Bambi-Preisträger Bushido (33), der das goldene Reh für seine Verdienste in Sachen Integration erhielt, ebbt nicht ab.

Nachdem Peter Plate (44), Teil der Band Rosenstolz, während seiner Dankesrede öffentlich im TV seinem Unmut über die Entscheidung der Jury Luft machte, legt jetzt ein weiterer Preisträger nach. Auch Schlagersänger Heino (72) drückt sein Unverständnis über die Auszeichnung Bushidos aus, indem er nun sein Reh zurückgibt. Gegenüber Bild sagt Heino: „Ich bin zutiefst empört, dass man einem gewalttätigen Kriminellen wie Bushido den 'Bambi' verleiht. Mit diesem Mann möchte ich nicht auf eine Stufe gestellt werden. Deshalb schicke ich meinen 'Bambi' dankend an den Burda-Verlag zurück.“

Bereits im Jahr 1990 erhielt der Sänger das Kitz. Jetzt musste es das Regal, in dem es so lange beherbergt wurde, verlassen. „Ich bin oft beschimpft und unberechtigt in die rechte Ecke gestellt worden, weil ich deutsche Volkslieder singe, die ein Teil unseres Kulturguts sind. Und dieser Kerl, der offen menschverachtende Lieder singt, bekommt auch noch einen Preis? Wo leben wir denn eigentlich?“

Heino beim "Adventsfest der 100.000 Lichter"
Getty Images
Heino beim "Adventsfest der 100.000 Lichter"
Heino in der Show "Lafer! Lichter! Lecker!"
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Heino in der Show "Lafer! Lichter! Lecker!"
Heino in Köln
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Heino in Köln


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