„Je böser sie sind, desto besser die Belohnung!“ sagt Dr. King Schulz, alias Christoph Waltz (56), über den Wert eines Menschenlebens im Kopfgeldjäger-Gewerbe.

Was im Film gilt, gilt offenbar auch im richtigen Leben. Schließlich hat Quentin Tarantinos (49) neuester Brutalo-Coup allein hierzulande 744.000 Western- und Nichtwesternfreunde in die Lichtspielhäuser gelockt. Damit verwies „Django Unchained“ des Deutschen derzeit liebste Komödie „Schlussmacher“ mit 373.000 Besuchern auf den zweiten Platz. Blutig gegen Blödsinn. Matthias Schweighöfer (31) wird einmal (aber nur ganz kurz) geschluckt haben. Selbst wenn die Sklaverei hierzulande historisch keine wirklich große Rolle gespielt hat und wir unser Fett bereits im Nazi-Kracher „Inglourious Basterds“ wegbekommen haben, bewiesen Tarantinos deutsche Anhänger einen ähnlichen Geschmack wie die US-Fanbase.

Bei den „Golden Globes 2013“ durfte der Kult-Regisseur zwei Awards mit nach Hause nehmen und wurde für vier Oscars nominiert. „Das ist eine verdammte Überraschung und ich bin glücklich, überrascht zu sein”, freute er sich bei dieser Gelegenheit. Nach Smashern wie „Reservoire Dogs“, „Natural Born Killers“, „Jacky Brown“, „Pulp Fiction“ und der „Kill Bill“-Reihe glaubt man Tarantino aber eigentlich gar nicht, dass er noch so überrascht ist.

Jamie Foxx und Christoph WaltzScreenshot Youtube
Jamie Foxx und Christoph Waltz
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Quentin TarantinoIvan Nikolov/WENN.com
Quentin Tarantino


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