Jeder, der schon einmal zu Gast in einem Dunkelrestaurant war, kann sich vorstellen, wie sich die Jury der neuen US-Castingshow „The Taste“ fühlen muss, wenn sie mit verbundenen Augen ein unbekanntes Gericht kostet.

Nach dem The Voice-Konzept arbeitend, müssen die Juroren der Kochsendung allerdings nicht probehören, sondern probeessen! Die neue Show, die am 22.01. in den USA vorgestellt wurde, lässt ambitionierte Köche, ob nun hobbymäßig oder von Beruf, erst einmal eine Stunde lang köcheln, flambieren und schnippeln. Im Anschluss folgen die „Blind Auditions“ oder besser die „Blind Taste Tests“, in denen die Starköche Brian Malarkey (40, „Top Chef“), Nigella Lawson (53 „Nigellas Leckerbissen“), Anthony Bourdain (56, „Anthony Bourdain – eine Frage des Geschmacks“) und Ludo Lefebvre (41, „Ludo Bites America“) nach nur einem probierten Löffel entscheiden müssen, wer in ihr Coaching und, im Falle des Sieges, in den Genuss von satten 100.000 Dollar, einem neuen Auto und der sogenannten „Taste Trophy“ kommt.

Was sie da eigentlich gerade verzehren, wird den prominenten Testern vorher übrigens nicht mitgeteilt, einzig die erste Geschmacksempfindung zählt bei „The Taste“. Insgesamt reihen die Juroren jeweils vier Kandidaten um sich, die schließlich ihre Kochlöffel in Richtung Sieg schwingen werden. Da die Produktionsfirma der Show, „Kinetic Content“ eine Tochter der Red Arrow Entertainment Group ist, die 2010 von der ProSiebenSat.1 Media AG gegründet wurde, ist es gut möglich, dass man für das Format vielleicht auch bald in Deutschland einen Markt sieht. Wer weiß, vielleicht wird ja auch bei uns bald blind geschlemmt? „This is the Taste of Germany, mmmhmhmhmmmhmhm“...

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