Da hat aber einer eine hohe Meinung von sich selbst! Als die Arbeit an Quentin Tarantinos Erfolgsprojekt "Django Unchained" begann, war Will Smith (44) eigentlich für den Part des Django eingeplant gewesen. Doch im Laufe der Dreharbeiten übernahm stattdessen Jaime Foxx. Grund: Will hatte keine Lust mehr, nachdem klar geworden war, dass Django nicht die alleinige Hauptrolle im Film spielen würde.

"Django war nicht die Hauptrolle, deshalb dachte ich, ich will die Hauptrolle spielen!", erklärt Will im Interview mit der Entertainment Weekly. Es habe ihn extrem gestört, dass der Charakter von Christoph Waltz (56) noch mehr im Mittelpunkt gestanden habe als seiner. Will verhandelte sogar mit Quentin Tarantino (49), damit dieser der Rolle des Django mehr Gewicht gebe: "Ich sagte Quentin: 'Bitte, ich muss den Bösen umbringen!'" Doch alles Betteln und Flehen half nix, und so verließ Will das Projekt. Doof gelaufen: Bei den Oscars 2013 war "Django Unchained" der große Abräumer, sowohl der Film an sich als auch Christoph Waltz als bester Nebendarsteller wurden ausgezeichnet. Ironie des Schicksals: Jamie Foxx als Django wurde bei der Oscar-Verleihung als Hauptdarsteller gehandhabt!

Will ist im Nachhinein jedoch keineswegs schlecht auf die Angelegenheit zu sprechen: "Ich finde, der Film war brillant - er war nur nichts für mich." Filme, in denen er nicht der absolute und alleinige Star ist, scheinen eben einfach nicht Herrn Smiths Fall zu sein...

Will SmithIvan Nikolov/WENN.com
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