Will Smith fordert Abweisung der Klage wegen Belästigung
Will Smith (57) wehrt sich gegen die Belästigungsklage des Violinisten Brian King Joseph und fordert von einem Richter, die Klage abzuweisen. Der Schauspieler und seine Anwälte bezeichnen die Klage laut dem Magazin TMZ als "frivoles Rechtsmittel" und einen "versuchten Griff nach Geld", wie aus den jetzt eingereichten Gerichtsdokumenten hervorgeht. Brian hatte im vergangenen Monat Klage eingereicht und behauptet, er habe nach einem Auftritt in Las Vegas einen rätselhaften Zettel in seinem Hotelzimmer gefunden, auf dem stand: "Brian, ich komme wieder...nur wir zwei", unterschrieben mit "Stone F.". Zusätzlich will der Musiker Feuchttücher, eine Bierflasche, einen roten Rucksack, eine Flasche mit HIV-Medikamenten, die auf den Namen einer anderen Person ausgestellt waren, sowie Krankenhauspapiere gefunden haben.
In ihrem Antrag auf Abweisung der Klage argumentiert Wills Team, dass Brian selbst zugebe, nicht zu wissen, wer "Stone F." überhaupt sein könnte – dennoch habe er auf unerklärliche Weise eine Klage gegen den Schauspieler und dessen Firma Treyball Studios eingereicht. Die Anwälte betonen zudem, dass Brian nur auf Show-Basis engagiert worden sei und keine feste Position in der Band zugesagt bekommen habe. Will und Brian seien außerdem nie allein zusammen gewesen, heißt es in den Unterlagen weiter. Deshalb sei unklar, was der Violinist damit gemeint habe, als er behauptete, er sei angeblich "manipuliert" worden. Das Team des Schauspielers kündigte zudem an, Zeugen vorzulegen, die bestätigen würden, dass Brian nicht weiter für die Tour engagiert wurde, weil er sich "erratisch verhielt, schwierig in der Zusammenarbeit war und die anderen Bandmitglieder sich unwohl fühlten".
Der Violinist hatte die Klage wegen sexueller Belästigung und unrechtmäßiger Kündigung Ende Dezember beim Superior Court in Los Angeles eingereicht. Der Vorfall soll sich im März 2025 während Wills "Based on a True Story: 2025"-Welttour ereignet haben. Nach den beunruhigenden Funden in seinem Hotelzimmer in Las Vegas sei Brian von der Tour ausgeschlossen worden, woraufhin er dem Schauspieler Vergeltung vorwarf. Nun liegt es an einem Richter, über Wills Antrag auf Abweisung der Klage zu entscheiden. Die Anwälte von Brian haben sich bislang nicht zu den neuen Entwicklungen geäußert.






