Schwere Vorwürfe gegen Will Smith: Geiger erhebt Klage
Will Smith (57) steht im Zentrum schwerer Vorwürfe: Der Geiger Brian King Joseph verklagt den Schauspieler wegen sexueller Belästigung und unrechtmäßiger Kündigung. Der Musiker reichte am Dienstag, 30. Dezember, beim Superior Court in Los Angeles eine Klage gegen Will und die Firma Treyball Studios Management ein. Auslöser sei ein Vorfall während Wills "Based on a True Story: 2025"-Welttour, bei dem Brian im März 2025 in seinem Hotelzimmer in Las Vegas beunruhigende Spuren eines angeblichen "sexuellen Gewaltakts" entdeckt haben will. Kurz darauf soll er von der Tour ausgeschlossen worden sein und wirft dem Star nun Vergeltung vor.
In der Klageschrift ist von einer "traumatischen Serie von Ereignissen" im März 2025 die Rede. Brian behauptet, jemand sei ohne Aufbruchspuren in sein Zimmer gelangt und habe einige Utensilien hinterlassen. Der Musiker sagt, er habe "befürchtet, dass eine unbekannte Person bald zurückkehren würde, um sexuelle Handlungen" an ihm vorzunehmen. Nachdem er den Vorfall dem Hotel, der lokalen Polizei und Wills Management gemeldet habe, sei er – so die Klage – von einem Tourverantwortlichen "beschämt" und kurz darauf entlassen worden. Ein anderer Geiger soll seinen Platz eingenommen haben. Brian fordert Schadensersatz für seelische Belastungen, berufliche Einbußen und Rufschäden, darunter "Posttraumatische Belastungsstörung und andere psychische Erkrankungen". Ein Statement von Wills Seite lag zunächst nicht vor, das Magazin People teilte mit, man habe Wills Vertreter um Stellungnahme gebeten.
Brian, in Washington, D.C. aufgewachsen, war 2018 Finalist in Staffel 13 von "America’s Got Talent" und hatte im Dezember 2024 auf Instagram stolz sein Tourdebüt mit Will gefeiert. Wills Album "Based on a True Story" erschien im März 2025, die dazugehörige Tour lief von Juni bis September. In Wills Umfeld kochte zuletzt ohnehin die Gerüchtelage: Erst am 1. Dezember hatte ein früherer Weggefährte namens Bilaal Salaam eine 3-Millionen-Dollar-Klage gegen Jada Pinkett-Smith (54) eingereicht. Laut People sagte ein Insider damals über Will und Jada: "Sie sind wirklich wütend und sagen, das sei eine Menge Mist." Über private Einblicke sprechen Will und Jada sonst meist kontrolliert – Familie, Rituale und der enge Kreis gelten ihnen als Rückzugsort, an dem Konflikte traditionell nicht nach außen getragen werden. Jetzt aber verlagert sich die Auseinandersetzung einmal mehr in den öffentlichen Raum.






