Ausnahmesituation bei Wer wird Millionär: Günther Jauch (56) hatte gestern einen Kandidaten vor sich, der es etwas schwerer als die meisten Teilnehmer der Sendung hatte. Jeffrey Norris (53) aus Nürnberg ist nämlich blind, wollte sich aber trotzdem der Herausforderung stellen.

Dann kam auch noch eine Kino-Frage. Für 4.000 Euro wollte Jauch vom Kandidaten wissen: "Wer spielte in den letzten vier Jahren einen U-Bahn-Fahrdienstleiter, einen Lokführer und einen Flugkapitän?" Der blinde Kandidat grübelte. "Ich bin kein großer Kino-Gänger", gestand er und verließ sich auf seinen Telefon-Joker, einen Radio-Moderator, der auch zuverlässig helfen konnte und Denzel Washington (58) als richtige Antwort identifizierte.

Schwierig war wohl vor allem die Vorauswahl, doch Jauch las zuerst die Sortier-Frage vor, bevor sie dann alle Kandidaten zu sehen bekommen. So konnte sich Norris bei der dritten Chance durchsetzen und bekam die Option auf die Million. Der gebürtige Amerikaner aus Mississippi zog als 10-Jähriger nach Deutschland und lebt hier als Wahl-Franke. Nach einem Motorrad-Sturz implodierte sein Auge, in einer Schlägerei verlor er später auch das zweite Augenlicht.

Herausforderungen scheut der Kandidat dennoch nicht und meisterte mühelos die gewohnten Wortspiele, die ihm Jauch bei den ersten Fragen stellte. Die Frage "Was wird meist in Dosen verkauft, in denen Überdruck herrscht?" ließ ihn allerdings stutzen, sodass der Publikums-Joker her musste. Die Antwort "Tennisbälle" hätte sich Jeffrey auch denken können, doch er wollte auf Nummer sicher gehen.

4.000 Euro hat Jeffrey Norris erspielt, am 8. April geht es für ihn weiter auf dem Weg zur möglichen Million.

Screenshot RTL Now
RTL / Stefan Gregorowius
RTL / Stefan Gregorowius


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