Der Besuch von Barack Obama (51) war nicht nur für uns aufregend, auch die Amerikaner verfolgten ganz genau das Geschehen in Berlin. Von der Rede ihres Präsidenten vor dem Brandenburger Tor sind seine Landsleute aber offenbar enttäuscht gewesen.

Barack Obama ist vor allem deswegen so erfolgreich, weil er reden kann. Wenn dann mal ein Auftritt daneben geht, fällt das natürlich sofort auf. So auch jetzt in Berlin. Wer den Präsidenten genauer beobachtete, mag bemerkt haben, dass er unkonzentriert wirkte. Jetzt liefert das Weiße Haus folgende Erklärung: Normalerweise würde Barack Obama seine Reden von einem Teleprompter ablesen, diese seien am Mittwoch allerdings ausgefallen. Da musste Obama sich schnell umgewöhnen und versuchen, sich auf seinen Zetteln zurechtzufinden. Und dann auch noch diese glühende Hitze! Gute Voraussetzungen für einen einwandfreien Auftritt waren das nicht. Die Amerikaner sind aber vor allem vom banalen Inhalt der Rede enttäuscht gewesen. Die Washington Post kritisiert seine fehlende Bereitschaft, Risikothemen anzusprechen. Einige seiner Sätze seien völlig unlogisch gewesen. Für die Washington Post steht fest: Barack Obamas zweite Amtszeit schneidet im Vergleich zur ersten wesentlich schlechter ab.

Sicher, die Bedingen waren nicht ideal am Mittwoch, aber das ändert für Obamas Landsleute nichts am lange vorbereiteten Inhalt der Rede. Bei den Amerikanern ist Obama eben nicht nur mal kurz zu Besuch. Verständlich, dass sie sich nicht mehr mit einem netten Lächeln beschwichtigen lassen.

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