Lustig, fröhlich, lebensfroh - das ist Laufsteg-Trainer und Let's Dance-Juror Jorge Gonzalez (45). Dass der gebürtige Kubaner jedoch auch ganz andere Zeiten durchgemacht hat, in denen das Leben nicht immer schön war, wissen die wenigsten. Seine Homosexualität wurde ihm zum Problem - damals, als er noch in seiner Heimat lebte: "Das wird in Kuba nicht toleriert. Dort sagt man: Lieber der Junge wird kriminell als schwul. Also habe ich eine Mauer um mich herum errichtet", erzählt Jorge ganz offen im Interview mit Bunte.

Doch das ist längst nicht die ganze Geschichte. Desweiteren gesteht er: "Ich habe bereits mit fünf Jahren gemerkt, dass ich schwul bin. Ich wollte mit High Heels und Puppen spielen. Mein Vater hat mich damals erwischt und gesagt: Jungs spielen nicht mit High Heels." Oh man, was für eine Story. Plötzlich wird einem bewusst, dass auch hinter der lustigen Frohnatur aus Kuba eine traurige Vergangenheit steckt und sein Weggang aus der Heimat einen ernsten Hintergrund besitzt. Doch zum Glück, es gibt ein Happy-End: "Mein Vater ist heute sehr stolz auf mich. Er hat gemerkt, dass ich etwas geschafft habe und die Leute mich hier mögen, wie ich bin. Das macht ihn glücklich." Schön zu hören! Die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist mittlerweile sogar so gut, dass Jorge angeblich plant, seinen Vater zu sich nach Deutschland zu holen.

Jorge GonzalezPatrick Hoffmann/WENN.com
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