Barbras Robert-Redford-Tribut: Jane Fonda versteht es nicht
Jane Fonda (88) hat sich bei der Afterparty der Oscar-Verleihung am Sonntagabend kritisch darüber geäußert, dass Barbra Streisand (83) den Tribut für Robert Redford (†89) während der Zeremonie halten durfte. Gegenüber Entertainment Tonight ließ die Schauspielerin durchblicken, dass sie selbst diese Aufgabe lieber übernommen hätte. "Ich möchte wissen, warum Barbra da oben stand und das für Redford gemacht hat", sagte Jane mit einem Augenzwinkern. Sie fügte hinzu: "Sie hat nur einen Film mit ihm gedreht, ich habe vier gemacht! Ich hätte mehr zu sagen." Während Barbra mit ihrem früheren Leinwandpartner 1973 in dem Kultfilm "So wie wir waren" zusammenarbeitete, erstreckte sich Janes Zusammenarbeit mit Robert über mehrere Jahrzehnte hinweg.
Die beiden Schauspielerinnen teilten sich über die Jahre hinweg die Leinwand mit dem im September 2025 verstorbenen Robert in unterschiedlichen Produktionen. Jane und Robert drehten gemeinsam "The Tall Story" aus dem Jahr 1960, das Drama "The Chase" von 1966, "Barfuß im Park" von 1967 sowie das Netflix-Drama "Unsere Seelen bei Nacht" aus dem Jahr 2017. Trotz ihres augenscheinlichen Unmuts über die Wahl der Academy schwärmte Jane weiter von dem verstorbenen Schauspieler. "Ich war immer in ihn verliebt. Der schönste Mensch und mit so großartigen Werten. Und er hat viel für Filme getan, er hat das Kino wirklich verändert und Independent-Filme nach oben gebracht", erklärte sie.
Barbra hatte während der Oscar-Verleihung im Dolby Theatre in Los Angeles emotionale Worte über Robert gefunden und ihn als "intellektuellen Cowboy" beschrieben. Sie lobte sein Engagement für die Pressefreiheit und den Umweltschutz sowie seine Arbeit für das Sundance Institute, das neue Filmschaffende fördert. Als Robert im September vergangenen Jahres im Alter von 89 Jahren verstarb, hatte Jane in einem Statement ihre Trauer zum Ausdruck gebracht. "Es hat mich heute Morgen hart getroffen, als ich las, dass Bob gestorben ist. Ich kann nicht aufhören zu weinen. Er bedeutete mir sehr viel und war in jeder Hinsicht ein wunderbarer Mensch", hatte sie damals geschrieben.









