Am Wochenende wird es richtig laut auf dem ehemaligen Gelände des Berliner Flughafen Tempelhof, denn an allen drei Abenden werden Die Toten Hosen und Die Ärzte für ordentlich Stimmung sorgen. Am Freitagabend eröffnen Die Toten Hosen das Gipfeltreffen der deutschen Punkmusiker. Am Samstag- und auch am Sonntagabend spielen Die Ärzte . Die Konstellation überrascht, denn die beiden Bands waren sich lange Zeit nicht ganz einig und es herrschte eisige Kälte zwischen ihnen.

Doch heute ist das Verhältnis wesentlich entspannter, wie Campino (51) in einem Interview mit der B.Z. verriet. "Das Verhältnis war nicht immer gut. In den Anfangstagen waren wir befreundet. Aber dann sind wir uns ein bisschen in die Haare geraten über die Art und Weise, was man bereit ist, für den Erfolg zu tun. Wir waren in den Anfangstagen viel puristischer. Leider hatten wir denselben Freundeskreis, weil wir ja auch aus derselben Szene kamen. Und das führte zu seltsamen Situationen. Es war fast wie im Kalten Krieg. Da standen wir auf Partys und haben nicht miteinander geredet. Beide Lager haben sich auch ganz gut ausspielen lassen von den Medien. Ich erinnere mich an eine Nacht, in der es zum Showdown kam, wo vor dem Ballhaus Tiergarten gegenseitig ein paar Ohrfeigen geflogen sind." Heute weiß der Sänger, dass sie sich damals alle wie Idioten verhalten haben, aber das ist mittlerweile Schnee von gestern, denn mit den Ärzten haben sie schon vor einiger Zeit wieder Frieden geschlossen.

Campino auf dem Düsseldorfer Rosenmontagsumzug 2018
PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images
Campino auf dem Düsseldorfer Rosenmontagsumzug 2018
Karnevalswagen der Toten Hosen in Düsseldorf
PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images
Karnevalswagen der Toten Hosen in Düsseldorf


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