Dass Oliver Kalkofe (47) ein absolutes Multitalent ist, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Als Schauspieler und Satiriker hat er sich bereits etabliert und auch seine Arbeit als Synchronsprecher sorgt immer wieder für Anerkennung. Im Moment ist Kalkofe das Gesicht für den neuen Disney-Film "Planes", obwohl er hierfür nur seine Stimme hergab. Das allerdings in der amerikanischen Original-Fassung UND in der deutschen Variante.

Wer sich selbst ein Bild von dem neuen, niedlichen Disney-Film und Kalkofes Rolle darin machen möchte, kann sich hier schon mal den Trailer zu dem Film anschauen, der heute in unsere Kinos kommt:

Vor allem die englische Sprechrolle war für Oliver Kalkofe aufregend, wie er im Interview mit Promiflash erklärte: "Ich bin sehr stolz und glücklich, auf einer Abspannliste mit John Cleese zu stehen und mit ihm im amerikanischen Original zu hören zu sein, das finde ich schon Wahnsinn!" Aber auch den Film selbst mag er sehr gerne. Wie eigentlich alle Disney-Filme hat dieser eine besondere Aussage: Wenn du Ziele hast, musst du auch hart an dir arbeiten, um sie zu erreichen, aber dann kannst du es schaffen! In diesem Fall geht es um den Sprühflieger Dusty, der bei einem legendären Flieger-Rennen mitmachen möchte, auch wenn kaum einer glaubt, dass er das kann. Um diese Aussage war Kalkofe sehr froh: "Ich kämpfe seit vielen Jahren gegen den Wahnsinn. Das meiste, das ich bisher gemacht habe, lag begründet im Kampf gegen die Bekloppten, den unverständlichen Irrsinn der Welt und die immer mehr um sich greifende dumpfe Blödigkeit der Massen." Der Film spricht also nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene an.

Kalkofe spricht in diesem Film das leicht schizophrene deutsche Auto Franz Fliegenhosen, das sich zu einem Flieger umfunktionieren kann. Als Auto ist er sehr kleinlaut, während er als Flieger mutig und frech ist. Diese Persönlichkeitsspaltung kann Kalkofe aber gut nachvollziehen: "Ich glaube, im Grunde ist jeder irgendwie latent schizophren und hat mindestens zwei Seiten. Ich selbst befürchte allerdings, dass ich nach über 2000 Sketchen und Figuren eher hunderte verschiedene Persönlichkeiten habe, die hoffentlich aber niemals ausbrechen. Dadurch konnte ich mich allerdings leicht in Franz/Fliegenhosen hinein versetzen." Das glaubt man dem Satiriker, der sich in "Kalkofes Mattscheibe" ständig in andere Personen versetzt, gerne. Für ihn gehört Schizophrenie wohl einfach zum Beruf.

Oliver KalkofeWDSMP/Kurt Krieger
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Oliver Kalkofe


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