Vier Weltmeister-Titel mit 26 Jahren: Sebastian Vettel (26) hat am Sonntag mit seinem vorzeitigen WM-Triumph in der Formel 1 wieder seinen kleinen Beitrag zur Unsterblichkeit geleistet. Doch auch wenn der Deutsche zu den volksnahen Fahrern im F1-Zirkus gehört, will der ganz große Jubel hierzulande nicht ausbrechen. Der Grund: Michael Schumacher (44)!

Emotionale Worte des jungen Champions: Aber was meint ihr - kann Sebastian Vettel einmal so nachhaltig in die Geschichte eingehen wie sein Vorbild Michael Schumacher? Hier könnt ihr abstimmen:

Immer mehr Motorsport-Experten wollen Sebastian Vettel nicht so recht in den persönlichen Olymp aufnehmen - zu weichgespült, zu mutlos als Dauer-Bolide bei RedBull, eine viel zu gerade Formel-1-Vita. Michael Schumacher hatte zwar mit 26 Jahren noch längst nicht vier Titel zusammen - Fans verehren ihn aber für die anfangs so zähe Aufbauarbeit beim damals so zerrütteten Traditions-Rennstall Ferrari. Erst Schumi brachte das Team wieder auf Kurs, holte Titel. Eine Leistung, die Vettel noch fehlt. Seine so wahnsinnig souverän eingefahrenen Titel holte er im mittlerweile "fertigen" Rennstall RedBull - und er wird wohl auch 2014 wieder in diesem (von Vettel natürlich mitentwickelten) Auto sitzen.

Auch der junge Champion selbst ließ zuletzt einige Zweifel zu, wie er auf der Pressekonferenz nach dem Rennen zugab: "Ich fand es auch nicht leicht, auf dem Siegerpodest nach einigen Grands Prix ausgebuht zu werden. Schließlich hatte ich ja nichts falsch gemacht. Da hat mir meine Freundin sehr geholfen." Darum musste der Weltmeister nicht lange überlegen, wem er diesen Titel widmen wollte: "Wenn es da jemanden gibt, dann meiner Freundin und meiner Familie, aber insbesondere meiner Freundin."

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