Die berühmteste Reality-Doku steht vor einer revolutionären Generalüberholung: John de Mol (58) hat in den Niederlanden sein Kult-Format Big Brother weiterentwickelt. In den Niederlanden feiert der Show-Produzent gerade einen großen Erfolg mit seinem Nachfolge-Projekt. Der Name der Show: Utopia.

Dabei werden - ähnlich wie beim Klassiker "Big Brother" - 15 Kandidaten auf Schritt und Tritt mit Kameras verfolgt, dieses Mal aber nicht in einem Container, sondern in einer ziemlichen Bruchbude an einem abgelegenen Ort, völlig abgeschottet von der Außenwelt. Dort sollen die Kandidaten ein ganzes Jahr lang zusammenleben und dabei ihre eigene und neue Gesellschaftsform gründen. Die Gruppe erhält dafür ein Jahresbudget, versorgen sollen sich die Kandidaten mit eigens erzeugten landwirtschaftlichen Produkten. De Mol kündigte gegenüber der niederländischen Zeitung De Volkskrant an, die Serie sei ein "soziales Experiment". Ein Experiment, das wohl schief gehen muss, um Erfolg zu haben.

Zurzeit testet de Mol seine neue Show-Idee in den Niederlanden auf dem kleinen Sender SBS 6 - mit großem Erfolg. Zum Start erreichten die "Utopia"-Tageszusammenfassungen aus dem niederländischen Laren sofort ein Millionenpublikum, die Quoten lagen bei sehr, sehr beachtlichen 25 Prozent Marktanteil. Ein gutes Argument, dass der BB-Nachfolger auch hierzulande bald zu sehen sein wird.

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