Mit seinem Coming-out stieß Thomas Hitzlsperger (31) auf jede Menge positive Reaktionen. Ob Musiker, Schauspieler oder andere Fußballstars, alle sind begeistert von der mutigen Aktion des ehemaligen Nationalspielers. Jetzt meldet sich sogar die Bundesregierung zu Wort.

Die Wichtigkeit des öffentlichen Bekenntnisses zu seiner Sexualität wird durch das Statement der Regierung deutlich. Der Regierungssprecher Steffen Seibert erklärte jetzt: "Wir leben in einem Land, in dem niemand Angst haben sollte, seine Sexualität zu bekennen nur aus Angst vor Intoleranz." Außerdem solle jeder Mensch mit Respekt behandelt werden, ungeachtet dessen, ob er "Männer oder Frauen liebt". In der Politik ist Homosexualität im Gegensatz zum Fußball längst kein Tabuthema mehr. Der Ausspruch von Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit (60): "Ich bin schwul und das ist auch gut so", ist fast schon Kult. FDP-Politiker Guido Westerwelle (52) begrüßt die Offenheit des Kickers ebenfalls: "Dieser Mut verdient größten Respekt", sagte er im Interview mit der Zeit. Aus eigener Erfahrung weiß er: "Der Schritt in die breite Öffentlichkeit liest sich viel leichter, als er tatsächlich ist." Der frühere Bundesaußenminister hatte sein eigenes Coming-out im Sommer 2004.

Jérôme Boateng, Thomas Hitzlsperger, Manuel Neuer (hinten); Miroslav Klose, Mesut Özil, Serdar Tasci
Markus Gilliar / AFP / Getty Images
Jérôme Boateng, Thomas Hitzlsperger, Manuel Neuer (hinten); Miroslav Klose, Mesut Özil, Serdar Tasci
Shkodran Mustafi, Jérôme Boateng, Sami Khedira und Thomas Müller bei der EM 2016
Getty Images
Shkodran Mustafi, Jérôme Boateng, Sami Khedira und Thomas Müller bei der EM 2016
Thomas Hitzlsperger, ehemaliger Fußball-Profi
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Thomas Hitzlsperger, ehemaliger Fußball-Profi
Thomas Hitzlsperger 2014 in Berlin
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Thomas Hitzlsperger 2014 in Berlin


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