Erst vor Kurzem wagte Thomas Hitzlsperger (31) den mutigen Schritt, sich als Profi-Fußballer als homosexuell zu outen. Dafür bekam er von vielen Seiten großen Zuspruch. Doch ein Ex-Trainer hatte sich beschwert, worauf der Kicker aber jetzt reagierte.

Felix Magath (60) trainierte in der Saison 2011/2012 den VfL Wolfsburg und damit auch Hitzlsperger. Der Coach zeigte sich zuletzt enttäuscht, dass sich ihm sein ehemaliger Schützling nicht anvertraut habe, schließlich hatte er es bei Bundestrainer Joachim Löw (53) ja auch getan. Jetzt reagierte sein ehemaliger Spieler via Twitter darauf: "Ehrlich? Wann hätte ich das tun sollen? War selten beim Team, dafür umso mehr in der Reha. Trotzdem 'danke'!" Offenbar hielt es Hitzlsperger nicht für nötig, seinem damaligen Trainer diese Information zukommen zu lassen, worauf dieser mit Enttäuschung reagierte.

Die Frage bleibt, sollte sich ein Spieler seinem Trainer in diesem Fall anvertrauen? Es ist schwierig. Eigentlich sollte Homosexualität in der heutigen Gesellschaft kein Problem mehr sein. Im Profifußball ist das aber wohl noch anders und die meisten Trainer waren Spieler in einer Zeit, in der dieses Thema noch ein absolutes Tabu war.

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