Die Erklärungen rund um den Doping-Fall von Biathlon-Star Evi Sachenbacher-Stehle (33) nehmen immer skurrilere Züge an: Nach der positiven B-Probe der zweifachen Olympia-Siegerin im Langlauf hieß es zuerst, Evi habe einen verunreinigten Energie-Riegel gegessen. Nun aber gibt es neue Gerüchte - eine Spur führt sogar nach Asien!

Während Evi Sachenbacher-Stehle bereits die Flucht nach Deutschland antrat, ärgerte sich ihr Bundestrainer Uwe Müßiggang über die Fahrlässigkeit seiner Athletin. "Wir haben den Athleten mehr als 100-mal gesagt, dass sie so etwas nicht einnehmen sollen. Es ist mehr als dumm und leichtfertig, wie sie eine ganze Sportart in Verruf bringt. Die ganze Mannschaft steht jetzt unter Generalverdacht. Diese Dummheit ärgert mich."

Demnach soll die Bild erfahren haben, dass ein Stimmungsgetränk für den Doping-Skandal verantwortlich ist. Die verbotene Substanz Methylhexanamin soll sich in einem "Gute-Laune-Tee" aus Asien versteckt haben. Ob diese Mutmaßungen aus der schon überstanden geglaubten Abteilung "Zahnpasta-Doping" stimmen, soll nun die Polizei klären.

Gestern Abend ließ das Landeskriminalamt Bayern die Wohnungen von Evi Sachenbacher-Stehle durchsuchen. Dabei seien laut Staatsanwaltschaft Nahrungsergänzungsmittel gefunden worden, die nun überprüft werden sollen. Ermittelt wird wegen "unerlaubten Inverkehrbringens von Arzneimitteln zu Dopingzwecken im Sport".

Und sie schadete den letzten Medaillen-Ambitionen: Der Rest der "ganzen Mannschaft" zeigte sich gestern in der Damen-Staffel völlig von der Rolle, belegte einen desaströsen elften Platz.

Evi Sachenbacher-StehleActionPress
Evi Sachenbacher-Stehle
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