Heute Abend flimmerte zum ersten Mal das neue Format "Scream! If you can" über die deutschen Fernsehbildschirme - in Großbritannien war die Original-Version bereits ein voller Erfolg. Und auch bei uns sorgte die Grusel-Show für die richtige Einstimmung auf den folgenden Paranormal Activity-Film.

Für die Kandidaten gab es am Ende tatsächlich eine Stange Geld, und wenn die Show auch für die Zuschauer ein Erfolg war, soll das Ganze in Serie gehen. Aber was denkt ihr? War "Scream! If you can" sehenswert?

Doch was meint ihr? Hat euch "Scream! If you can" zum Schaudern gebracht oder eher nicht? Im Vorfeld wollten wir von euch wissen, ob ihr die Sendung einschalten werdet. Die meisten wollten das neue Format unbedingt sehen, doch schon während der Show hagelte es viele negative Kommentare. Und auch der erste Politiker schaltete sich ein. Doch worum ging es? Fünf Freunde werden im Wald ausgesetzt, getrennt und sollen dann Aufgaben bewältigen. Schauriges Dämmerlicht, ein gruseliger Wald und ein an "Blair Witch Project" erinnerndes Konzept sollen bei Kandidaten und Zuschauern für Grusel-Stimmung sorgen - Kunstblut, Kunstleichen und viel Inszenierung inklusive. Und zu allerletzt wurden den Kandidaten auch noch Hunde auf den Hals gehetzt.

Genau das war für den Medienpolitischen Sprecher der SPD, Martin Dörmann, zu viel. "Hunde auf Menschen anzusetzen, ist letztlich nicht zu verantworten, weil immer etwas schiefgehen kann und Nachahmer zu befürchten sind. ProSieben sollte auf solche Aktionen bei der Show verzichten", sagte er der Bild. Doch der Sender gab Entwarnung: "Es gab im deutschen Fernsehen schon deutlich gefährlichere Shows. Natürlich gehen wir mit den Kandidaten verantwortungsvoll um. Sie werden speziell für die Show gecastet. Fitness, psychische Belastbarkeit und Spaß am Abenteuer sind die wichtigsten Voraussetzungen." Zudem seien die Hunde ja nicht auf die Kandidaten, sondern auf die Rucksäcke mit dem zu gewinnenden Geld abgerichtet gewesen.

Thore SchölermannProSieben/Willi Weber
Thore Schölermann
© ProSieben/Willi Weber
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