Bereits zu Beginn des Monats gab es äußerst erfreuliche Nachrichten für den ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi (77). Denn nachdem im März des vergangenen Jahres ein Haft-Urteil gegen ihn gefällt worden war, ist dieses vor zwei Wochen wieder aufgehoben worden. Nun stand die Entscheidung an, ob Berlusconi aufgrund von Steuerbetrug unter Hausarrest gestellt würde oder er Sozialdienst leisten müsse. Wie das zuständige Gericht festlegte, wird Berlusconi nun tatsächlich Sozialdienst übernehmen müssen - in einem Altenheim.

Das Gericht in Mailand gab heute bekannt, dass der Politiker zunächst einmal seine Heimatregion nicht mehr verlassen dürfe, es wurden starke Reiseeinschränkungen gegen ihn ausgesprochen. Er wird maximal noch nach Rom reisen dürfen, sofern er einen Antrag darauf stellt, ansonsten hat er sich prinzipiell in der Lombardei aufzuhalten. Um einem möglichen Hausarrest zu entgehen, hatten Berlusconis Anwälte darauf plädiert, dass ihr Mandant stattdessen in einer Behinderteneinrichtung Sozialdienst ableisten darf, wie die dpa berichtet. Entgegen dieses Wunsches Berlusconis wird er diesen nun allerdings in einem Altenheim tun.

Die Richter geben dem Ex-Ministerpräsidenten zunächst eine Probezeit - sie können ihre Entscheidung jederzeit wieder revidieren und ihn doch noch zu Hausarrest verurteilen. Damit dies nicht geschieht, muss er mindestens einmal pro Woche vier Stunden lang in der sozialen Einrichtung arbeiten.


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