Die Vorwürfe über den sexuellen Missbrauch gegen Bryan Singer (48) verdichten sich. Der heute 31-jährige Kläger Michael F. Egan erläutert jetzt seine Anklage und erklärt, was der X-Men-Regisseur ihm in seiner Jugend angetan haben soll.

Im Alter von 15 bis 17 Jahren sollen Bryan Singers und sogar noch weitere Männer sich an dem Jungen vergangenen haben. Auf einer Pressekonferenz in Beverly Hills sprach der Ankläger jetzt offen, über seine schrecklichen Ereignisse. Gemeinsam mit seinem Anwalt präsentierte sich Michael F. Egan der Öffentlichkeit und erklärte: "Ich wurde mehrere Male in diesem Haus vergewaltigt, von mehreren Personen. Ich war wie ein Stück Fleisch für diese Leute." Der Ankläger sei als Jugendlicher auf einer der perversen Hollywood-Partys zum langjährigen Opfer geworden. Diese Erlebnisse haben ihn für immer geprägt: "Niemand sollte in seinen jungen Jahren diesen Horror erleben, den ich durchmachen musste", stellte Michael gegenüber den Journalisten klar. Sein Anwalt verdeutlichte: "Hollywood hat ein Problem" und erklärte weiter, dass er während der Beschäftigung mit diesem aktuellen Fall bereits von mehreren Opfern erfahren habe. Michael selbst gab zu, dass er aufgrund der Vorfälle in seiner Kindheit ein Alkoholproblem entwickelt habe, um mit den seelischen Schmerzen fertig zu werden.

Die Anschuldigungen, entsprechen sie nun der Wahrheit oder nicht, werden wohl noch lange an Singers haften bleiben.

Bryan Singer bei einem Screening von "X-Men Apocalypse"
Getty Images
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Bryan Singer bei der Premiere von "Legion"
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Hutch Parker, Michael Fassbender, Sophie Turner, Simon Kinberg, Jessica Chastain und James McAvoy
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