Zunächst sah es ja schon so aus, als ob die Klage gegen den X-Men-Regisseur Bryan Singer (48) nun doch im Sande verlaufen würde. Er wurde beschuldigt, im Rahmen von Hollywood-Sexpartys einen damals 15-Jährigen missbraucht zu haben. Ein zweites Verfahren wurde bereits beigelegt und das will man auch mit der Anklage von Michael Egan erreichen.

Wie jetzt nämlich herauskam, hätte Singer seinem vermeintlichen Opfer 100.000 Dollar gezahlt, damit dieser die Missbrauchsklage fallen lässt. TMZ berichtet, dass Egan diese Summe sogar selbst verlangte, wollte also seinerseits ein Angebot machen, um den Prozess zu beenden. Doch von dieser Einigung trat Egan selbst zurück. Entweder hat er sich dazu entschieden, noch etwas mit einem solchen Deal zu warten, um vielleicht noch mehr abzugreifen, oder wie er selbst meint, weiter lieber die Wahrheit zu vertreten, statt sich schweigend mit Singers Geld zurückzuziehen. Nachdem die Einigung sogar schon unterzeichnet war, scheint nun aber Egans Anwalt genug zu haben, er will ihn nämlich nicht weiter vertreten. Bis diese Sache endlich geklärt ist, wird also noch einige Zeit vergehen.

Bryan Singer, "25. Elton John AIDS Foundation"-Party, Februar 2017Getty Images / Frederick M. Brown
Bryan Singer, "25. Elton John AIDS Foundation"-Party, Februar 2017
Bryan Singer, Regisseur "X-Men: Apocalypse"Getty Images / Daniel Leal-Olivas
Bryan Singer, Regisseur "X-Men: Apocalypse"
Bryan Singer, Global Fan Screening von "X-Men", London 2016Getty Images / Jeff Spicer
Bryan Singer, Global Fan Screening von "X-Men", London 2016


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