Uli Hoeneß (62), der momentan wegen Steuerhinterziehung im Gefängnis sitzt, durfte seine Zelle jetzt für einige Stunden verlassen, um sich mit seiner Familie zu treffen. Seine Frau und sein Sohn holten ihn ab und verbrachten die Zeit mit ihm im Familienanwesen am Tegernsee. Dieser Freigang war ihm offenbar nur dreieinhalb Monate nach Haftantritt gewährt worden, da er seine Steuerschulden beglichen habe.

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, habe Hoeneß die Steuerschulden, die aus Börsengeschäften in der Schweiz stammen, mittlerweile gezahlt. 30 Millionen Euro habe er an das Finanzamt Miesbach überwiesen, wie die Zeitung aus dem Kreis der Behörde erfahren haben will. Damit erfüllt der Ex-Bayern-Präsident die wichtigste Voraussetzung für eine Hafterleichterung. Insgesamt hätten sich die Steuerschulden von Hoeneß auf 40 Millionen Euro belaufen. Einen Anteil von zehn Millionen beglich er bereits, als er 2013 Selbstanzeige erstattete.

Im März wurde Hoeneß zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt, weil er für Börsengeschäfte in der Schweiz viele Jahre keine Steuern gezahlt hatte.

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Uli Hoeneß und Susanne HoeneßActionPress
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