Nach ihrem Rehab-Aufenthalt wollte Kesha (27) eigentlich ein skandalfreies Image pflegen. Mit ihrer Klage gegen ihren Produzenten sorgt sie jetzt aber erneut für Schlagzeilen, denn sie wirft ihm unter anderem sexuelle Übergriffe vor.

Zwischen einem Künstler und dessen Produzenten sollte ein enges, aber dennoch professionelles Verhältnis herrschen. In Keshas Fall soll dies jedoch ganz anders abgelaufen sein. In den Unterlagen, die sie jetzt bei Gericht einreichte und die TMZ vorliegen, beschuldigt sie ihren Produzenten Dr. Luke, sie zehn Jahre lang sexuell, körperlich, verbal und emotional misshandelt zu haben. Vor einem Flug soll er sie gezwungen haben, eine ihr unbekannte Substanz zu schnupfen. Anschließend soll er sich an ihr vergangen haben. Bei einer anderen Gelegenheit soll er sie zuerst zum Trinken von Alkohol angestiftet und ihr später eine Pille verabreicht haben, nach der sie erst am nächsten Morgen nackt in seinem Bett aufwachte und sich an nichts mehr erinnern konnte. Er soll der Sängerin gegenüber auch handgreiflich geworden sein und sie des Öfteren mit Worten wie "Du bist nicht schön, du bist nicht talentiert, du hast nur das Glück mich zu haben" beleidigt haben.

Dr. Luke wollte diese Beschuldigungen nun nicht länger auf sich sitzen lassen und zeigte jetzt wiederum Kesha an. Er behauptet, dass die Anschuldigungen gegen ihn nicht der Wahrheit entsprechen und dass sie nur dem Zweck dienen würden, sie endlich aus dem Vertrag mit ihm zu lösen. Angeblich hat die 27-Jährige ihn schon zuvor mit ihrem Vorhaben erpresst, damit er den Vertrag freiwillig auflöst.

Wer von den beiden nun die Wahrheit sagt und wie sich der Prozess entwickeln wird, bleibt zunächst spannend.

Kesha in Los Angeles
Getty Images
Kesha in Los Angeles
Kesha im Dezember 2018
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Kesha im Dezember 2018
Kesha bei den American Music Awards 2019
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Kesha bei den American Music Awards 2019


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