Bewegen die Promis bestimmte Themen, kann es auch schon einmal vorkommen, dass sie sich zusammentun und einen offenen Brief verfassen, der sich mitunter an Bundeskanzlerin Angela Merkel (60) wendet. So geschehen auch am Montag - der Grund: der Deutsche Filmförderfonds wird gekürzt.

Der Deutsche Filmförderfonds (DFFF) ist eine Förderung, welche die Kinofilm-Produktion jährlich mit 60 Millionen Euro unterstützt. Doch es soll zu drastischen Kürzungen kommen. Gegen diese richten sich nun zahlreiche Stars der Branche und argumentieren in einem offenen Brief vom Montag, wie wichtig es sei, das Budget nicht einzuschränken. Darin heißt es zum Beispiel: "Der DFFF hat den Filmstandort Deutschland belebt und internationalisiert. Er hat zu einem spannenden Know-How-Transfer und ständigem künstlerischen Austausch zwischen den unterschiedlichen Kino-Kulturen geführt. Er hat unser Land nicht zum attraktiven Ziel für einen inhaltslosen Produktionstourismus gemacht, sondern zu einem handwerklich, technologisch und künstlerisch geachteten Player auf der Karte des Weltkinos." Dort könne man aber nur weiter bestehen, wenn man als Standort so attraktiv bleibe wie beispielsweise die Vereinigten Staaten, Kanada oder Großbritannien, die ihre Fördermaßnahmen momentan eher aufstocken als reduzieren würden.

An der Initiative beteiligen sich unter anderem Iris Berben (64), Senta Berger (73), Moritz Bleibtreu (43), Daniel Brühl (36), Roland Emmerich (58), Veronica Ferres (49), Bruno Ganz (73), Martina Gedeck (53), Corinna Harfouch (60), Thomas Kretschmann (52), David Kross (24), Axel Milberg (58), Götz Otto (47), Katja Riemann (50), Clemens Schick (42), Jessica Schwarz (37), Til Schweiger (50), Matthias Schweighöfer (33) und Christoph Waltz (58).

Roland EmmerichSean Thorton/WENN.com
Roland Emmerich
Iris BerbenFranco Gulotta / WENN
Iris Berben
Veronica FerresSean Thorton/WENN.com
Veronica Ferres
Christoph WaltzJoe/WENN.com
Christoph Waltz


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