Im Advent 2014 hat sich Autorin J.K. Rowling (49), welche die Figur des Harry Potter weltberühmt machte, für die Fans etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Kleine Geschichten sollten die Zeit bis zum Weihnachtsfest verzaubern und versüßen. Doch offensichtlich schlägt der Schriftstellerin eines im kühlen Dezember trotzdem gehörig auf den Magen - und dabei sind keine Plätzchen oder Stollen gemeint. Denn wie die Britin nun verriet, bedauert sie einen Toten in ihren Romanen ganz besonders.

J.K. Rowling, Emma Watson und Rupert Grint
WENN
J.K. Rowling, Emma Watson und Rupert Grint

Auf ihrer Website Pottermore nämlich gab die 49-Jährige nun zu, dass ein Mord vielleicht hätte verhindert werden sollen - allerdings nicht der an geliebten Protagonisten wie Sirius Black oder Fred Weasley. Vielmehr tue es ihr um Florean Fortescue leid, einen winzigen Nebendarsteller, der es nicht einmal in die Verfilmungen schaffte. Florean war der Besitzer einer Eisdiele in der Diagon Alley, wo Harry so einige Stunden über seine Hausarbeiten gebeugt verbrachte: "Ich ließ ihn ohne guten Grund kidnappen und töten. Er ist nicht der erste Zauberer, den Voldemort umbrachte, weil er zu viel - oder zu wenig - wusste. Aber er ist der Einzige, um den es mir wirklich leidtut, denn das war alles meine Schuld."

J.K. Rowling
Getty Images/Danny E. Martindale
J.K. Rowling

Ursprünglich hatte sie geplant, dass Florean im letzten Teil ihrer Buchsaga von äußerster Bedeutung sein sollte, da er Harry auf die Fährte der Heiligtümer hätte bringen können. Doch dann entschied sie sich um - und Florean musste leider den literarischen Tod sterben.

Emma Watson, Daniel Radcliffe und Rupert Grint
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Emma Watson, Daniel Radcliffe und Rupert Grint

Ihr könnt der Autorin dies nicht nur verzeihen, sondern seid nach wie vor vernarrt in die wunderbare Welt, die sie auf dem Papier erschaffen hat? Dann testet hier euer Wissen über diese: