Angelina Jolie (39) zeichnet schon lange nicht nur ihre Arbeit im Filmgeschäft aus, auch ihr unermüdlicher Kampf für die Rechte von Menschen, die von Krieg und Leid nicht verschont blieben, zeugt von ihrer Größe. Nach einer erneuten Reise in den Irak teilte die Aktrice ihre schockierenden Erlebnisse jetzt mit der Welt und forderte mehr Unterstützung bei der Bewältigung der Flüchtlingsproblematik.

Angelina Jolie
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In der New York Times veröffentlichte Angelina einen Artikel, der einem nicht nur unter die Haut geht, sondern auch wach rütteln soll. Gleich am Anfang schrieb sie: "Ich habe den Irak seit 2007 fünf Mal besucht und nichts gesehen, was mit dem Leid vergleichbar wäre, von dem ich jetzt Zeuge wurde." Wie so oft ließ sich die 39-Jährige als Sondergesandte des UN-Flüchtlingskommissariats nämlich nicht nur von offiziellen Beauftragten über die aktuellen Zustände aufklären, sondern sprach mit den Betroffenen persönlich.

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"Seit vielen Jahren besuche ich Lager und jedes Mal sitze ich in einem Zelt und höre mir Geschichten an. Ich versuche mein Bestes und will eine Hilfe sein. Etwas zu sagen, das meine Verbundenheit zeigt und eine Art fürsorgliche Unterstützung spendet. Während dieser Reise war ich sprachlos. Was soll man einer Mutter schon sagen, die mit Tränen in den Augen vor dir sitzt und erzählt, dass ihre Tochter in den Händen der ISIS ist? Was soll man einer 13-Jährigen sagen, die dir das Lager beschreibt, in dem sie und viele andere festgehalten und drei Mal am Tag rausgezerrt und vergewaltigt wurden?", heißt es in ihrem Artikel.

Queen Elizabeth II. und Angelina Jolie
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Queen Elizabeth II. und Angelina Jolie

Das alles sind echte Geschichten von echten Menschen, mit denen Angelina Jolie besonders die internationale Gemeinschaft dazu bringen will, sich mehr für die Opfer einzusetzen: "Es ist nicht genug, nur die Werte in unserem Zuhause, in unseren Zeitungen und in unseren Institutionen zu verteidigen."