Ende des vergangenen Jahres konnten Linda de Mol (50) und ihr Bruder John (60) nach einer langen Zeit des Leidens endlich aufatmen: Monatelang wurden die beiden von einem Erpresser in Angst und Schrecken versetzt. In Drohbriefen forderte dieser mehrere Millionen Euro von den Geschwistern - ansonsten würde er Linda und ihren Kindern etwas antun. Im Dezember wurde dann ein 71-Jähriger Rentner gefasst, der die Tat gestand. Nun begann die Gerichtsverhandlung gegen Dirk M.

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Doch zum jetzigen Zeitpunkt scheint es, dass der Erpresser keine Haftstrafe antreten muss. Laut seines Verteidigers leide Dirk M. an Demenz und sei deswegen nicht in der Lage gewesen, seine Tat einzuordnen: "Er wurde nur durch seine Krankheit gesteuert. Er ist völlig unzurechnungsfähig", soll sein Anwalt laut Bild vor Gericht gesagt haben. Die Anklage forderte jedoch zehn Monate Haft auf Bewährung sowie eine symbolische Gefängnisstrafe von 141 Tagen, die Dirk M. jedoch bereits in seiner Untersuchungshaft abgesessen hatte. Welche Strafe den Erpresser schlussendlich erwartet, wird der Richter in voraussichtlich zwei Wochen verkünden.

Linda de Mol
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