Bastian Schweinsteiger (31) hatte sich sein Liga-Debüt bei Manchester United wohl anders vorgestellt. Der Kapitän der Nationalmannschaft muss sich von der englischen Presse Spott und Häme gefallen lassen - weil sie ihn zu dick finden!

Bastian Schweinsteiger
Instagram/BastianSchweinsteiger
Bastian Schweinsteiger

Das hätte es in München wohl nicht gegeben: Bastian Schweinsteiger merkt nach seinem Wechsel nun erstmals, wie hart und gemein die Presse auf der Insel sein kann. Nachdem er bei dem ersten Premier-League-Spiel gegen Tottenham erst mal mit der Ersatzbank Vorlieb nehmen musste, zerreißen sich die Engländer nach seinen 30-minütigen Spielzeit das Mundwerk über den Weltmeister. Der Sunday Express ist nämlich der Meinung, dass Schweini noch nicht wirklich fit für die Saison ist: "Es stellte sich heraus, dass der deutsche Weltmeister im Sommer zu viel Sauerkraut gegessen hat." Fieses Figur-Foul an den Nationalspieler. "Aber wenn er erst mal ein bisschen abgenommen hat, wird es Uniteds Maschinenraum ohne Zweifel mit Stahl und Intellekt verstärken." Ob diese Prognose den ehemaligen Bayern-Spieler versöhnlich stimmen wird? Fakt ist: In München wurde Schweinsteiger von den Fans als "Fußballgott" gefeiert, niemand traute sich, über die Vereinslegende etwas Negatives zu berichten. Zu viel hat der Spieler mit dem Verein erlebt, zu viel hat er erreicht. Doch die Engländer sind da anders: Heute bist du der Held, morgen bist du der Loser. Daran muss sich auch ein Weltmeister wie Schweinsteiger gewöhnen.

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Da die Saison aber gerade erst begonnen hat, hat der Deutsche in den kommenden Wochen genügend Zeit, um die Meinung der englischen Presse zu ändern.

Bastian Schweinsteiger in Manchester
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Bastian Schweinsteiger in Manchester