Joseph Gordon-Levitt (34) ist gerade mit den Dreharbeiten zu seinem neuen Film "Snowden", einem Biopic über Edward Snowden (32) beschäftigt. In dem Streifen übernimmt der Schauspieler die Hauptrolle und verkörpert den Whistleblower. Um sich auch richtig in seine Rolle rein finden zu können, gab es sogar ein geheimes Treffen zwischen den beiden Männern in Moskau. Eigentlich wollte Joseph die vierstündige Unterhaltung aufnehmen, doch es wurde ihm verboten. Eine ganze Zeit lang, wollten die Anwälte von Snowden nicht einmal zulassen, dass Joseph überhaupt erzählt, dass dieses Treffen stattgefunden hat, doch nun spricht er zum ersten Mal über seine Eindrücke von der Zusammenkunft mit Edward Snowden in Russland.

Joseph Gordon-Levitt und Shailene Woodley in einer Szene des Films "Snowden"
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Joseph Gordon-Levitt und Shailene Woodley in einer Szene des Films "Snowden"

"Ich bin gegangen und wusste zweifellos, dass Snowden das was er getan hat, tat, weil er glaubte es sei genau das Richtige. Dass er glaubte, es würde dem Land, das er liebt, helfen", offenbart Joseph im Gespräch mit The Guardian. Außerdem berichtet er: "Er war guter Geister. Natürlich sprach er auch an, dass er nur zu gerne nach Hause kommen würde. Er möchte überhaupt nicht in Russland leben." Alles in allem bezeichnet der "Inception"-Star Edward Snowden als "herzlich, freundlich und nachdenklich." Letzten Endes stellt er aber noch klar: "Ich möchte nicht dieser schauspielernde Typ sein, der sagt 'Ihr solltet mir zuhören! Was er getan hat, war richtig!' Ich denke, das ist nicht mein Ding. Auch wenn es das ist, was ich glaube, dass das was er getan hat, richtig war!"

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