Gewaltverherrlichende Texte, Pöbel-Auftritte: Farid Hamed El Abdellaoui alias Rapper Farid Bang (29) ist vor allem für sein skandalträchtiges Star-Leben bekannt und macht selbst vor seinen Fans keinen Halt. In einer Münchner Bar soll er einen Fan verprügelt haben, dafür steht er jetzt vor Gericht.

Farid Bang
Facebook/Farid Bang
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Es ist DIE Eklat-Akte des Rap-Gotts: Farid Bang konnte sich mal wieder nicht beherrschen und legte ordentlich Hand an - dieses Mal an einem Fan. Und der wollte eigentlich nur ein Selfie schießen. Tatort: Die Münchner Shisha-Bar "Bar On". Dort soll der Rapper im Frühjahr 2014 mit seiner Crew gefeiert haben, bis ihn der Angestellte Ahmed T. erblickte und nach einem Fan-Foto fragte. Anstatt sich mit seinem Fan gut zu stellen, rutschte dem Rapper die Hand aus. Schwarz vor Augen taumelte das Opfer zu Boden. Als sich dann noch die Bodyguards des "Stiernackenkommando"-Stars einmischen, eskaliert die Situation. Ahmed T. kommt mit Brüchen, Wunden und Prellungen ins Krankenhaus, sein Kumpel erleidet eine gebrochene Nase.

Farid Bang, Rapper
7days music
Farid Bang, Rapper

Für dieses unnötige Vergehen musste sich Farid jetzt vor Gericht verantworten. Sein Anwalt Peter Guttmann erklärte gegenüber der BILD: "Ein sogenannter Star sollte sich besser im Griff haben. Aber er ist seinem Ruf treu geblieben!" Gegen seinen Strafbefehl wegen Körperverletzung legte der Rapper Einspruch ein. Statt 30.000 Euro musste er letztendlich 7,500 Euro zahlen. Das Verfahren wurde daraufhin eingestellt. Welche Strafe den Bodyguards droht, ist bisher noch nicht klar. Sie müssen sich in einem weiteren Verfahren verantworten.

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