Erst Fußballtalent, dann Gefängnisinsasse und zuletzt ein herzlicher Familienvater: Rapper George Boateng hat eine turbulente Vergangenheit hinter sich, und die schicksalhaften Fügungen scheinen einfach nicht aufzuhören. Sein Sohn kam mit Downsyndrom zur Welt - eine große Aufgabe für den Rapper.

George Boateng
Facebook / BTNG
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Erst im Mai veröffentlichte der große Bruder von Jerome (27) und Kevin Prince (28) sein erstes Album "Gewachsen auf Beton". Während die Songs überwiegend von seiner Geschichte, seinen Gefühlen und seinen Leiden handeln, ist einer der Tracks seinem kleinen Sohnemann (7) gewidmet. "Normal" thematisiert den Gendefekt seines Sohnes und seine Andersartigkeit, die ihn einmalig macht, wie George jetzt im Interview mit der BILD erklärte. Eine Line des Songs lautet daher: "Ich bin ein besonderes Kind. Papa findet's nicht schlimm, er liebt mich, wie ich bin." Menschen mit der sogenannten Diagnose "Trisomie 21" sind meistens in ihren kognitiven Fähigkeiten beeinträchtigt, zudem sind auffällige körperliche Merkmale typisch. Bei seinem Sohn sei eine leichte Form diagnostiziert worden.

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"Seine Geburt ist ein Geschenk Gottes, ein Segen", erklärte der gebürtige Berliner jetzt. Und er ist sich sicher, dass es eine Lebensaufgabe sei, die ihm geschenkt wurde. Er weiß: "Die Dinge geschehen nicht umsonst. Ich wusste es vorab nicht und war sofort bereit dafür, bedingungslos." Er habe seinen Sinn des Lebens mittlerweile gefunden: "Für seine Kinder da zu sein. Achtzehn Jahre oder länger."

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