Für die US-Band Eagles of Death Metal wird sich das Konzert kürzlich in Paris für immer in die Erinnerung eingebrannt haben. Über 100 Fans mussten ihr Leben lassen, als bewaffnete Männer das Konzert stürmten und wahllos um sich schossen. Nun meldet sich der Tourdrummer der EODM, Julian Dorio, zu Wort und erinnert sich an den 13. November zurück.

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Sie waren fast bei der Hälfte des Konzertes angekommen, als das Unerwartete passierte, das ihrer aller Leben ändern sollte. "Das absolute und unnötige Böse stellte unsere Welt auf den Kopf. Ich bin dankbar dafür, dass ich einen Weg gefunden habe, aus der Halle zu fliehen. Aber ich bin in Trauer um all die, die es nicht geschafft haben, einschließlich unseres Kollegen Nick Alexander", schreibt Julian auf seinem Instagram-Account. In Gedanken ist er auch bei deren Familie. Das Bild zeigt ihn in der Kathedrale von Notre Dame, wie er eine Kerze anzündet.

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Julian erinnert sich auch an die Menschen zurück, die ihm an diesem Abend geholfen haben, obwohl sie sich selbst in Gefahr befanden. Arthur, der neben ihm um sein Leben rannte und ihm trotzdem selbstlos ein Taxi überließ. Fabrice, ein Fan, der ihm später sein Handy lieh, damit er seine Frau informieren konnte, dass er in Sicherheit ist.

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Jeder, der in dieser Nacht für etwas eingestanden ist, ist für Julian ein Held. "Das hat mich für immer verändert, aber ich halte fest an der Liebe, die sich um uns herum befindet. Ich zähle die Tage, bis ich dieses Konzert beenden kann."