Darum reisen Herzogin Meghan und Prinz Harry nach Jordanien
Während in Großbritannien die Schlagzeilen rund um die Windsors kaum dramatischer sein könnten, haben Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (44) still und leise ihre Koffer gepackt – und sind nach Jordanien gereist. Nicht als offizielle Royals, nicht mit königlichem Mandat, aber mit einer klaren Botschaft: Wir machen das jetzt auf unsere Art. Die beiden nahmen in Amman an einer hochrangigen Gesprächsrunde der Weltgesundheitsorganisation teil, an der Vertreter von UN-Agenturen wie UNICEF, dem Welternährungsprogramm und UNHCR sowie Diplomaten aus Ländern wie Deutschland, Kanada und den Niederlanden beteiligt waren. Eingeladen wurden sie persönlich vom WHO-Generaldirektor Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus. Der britische Botschafter in Jordanien, Philip Hall, ließ es sich nicht nehmen, den Sussexes öffentlich zu danken: "Ihr Besuch, Ihre Unterstützung und Ihre Wertschätzung für die Bemühungen der Vereinten Nationen sowie der jordanischen Regierung werden außerordentlich geschätzt", sagte er laut dem Mirror.
Meghan trat in einem Flüchtlingslager gegen ihren eigenen Ehemann zum Elfmeter an – und gewann. Bei einem spontanen Fußball-Kickabout mit syrischen Kindern verwandelte die Herzogin ihren Schuss sicher, während Harrys Versuch vom gegnerischen Torwart pariert wurde. Kurz zuvor hatten die beiden im Jugendzentrum von QuestScope einer Musikstunde zugehört. Körpersprache-Expertin Judi James analysierte für den Mirror die Bilder des Paares und sah darin eine bewusste Abkehr vom formellen Königshaus-Habitus: "Ihre ungezwungene Haltung und Kleidung vor Ort lässt sie hier immersiv und zugänglich wirken, und ihre gespiegelten Rituale drücken intensives Zuhören und Interesse aus." Meghans weite Hosen mögen fürs Fußballspielen nicht gerade ideal gewesen sein – aber als Statement gegen royalen Pomp taugten sie allemal. Das Paar besuchte außerdem Initiativen, die sie mitfinanziert haben: Programme zur medizinischen Evakuierung von Kindern aus dem Gazastreifen nach Jordanien.
Für Harry ist das Engagement in Krisenregionen eng mit seiner eigenen Biografie verknüpft. Er diente selbst beim Militär und verweist immer wieder auf das humanitäre Vermächtnis seiner Mutter Diana, die sich unter anderem mit dem Britischen Roten Kreuz und der Organisation Halo Trust für Minenopfer und Menschen in Kriegsgebieten starkmachte. Auch Meghan nutzt seit dem Rückzug der beiden aus dem engeren Kreis der britischen Königsfamilie ihre Bekanntheit, um soziale Projekte zu unterstützen, etwa über Archewell und frühere Charity-Arbeiten. Eine interessante Verbindung nach Jordanien gibt es zudem über Harrys Schwägerin Prinzessin Kate (44): Sie verbrachte als Kind mehrere Jahre in Amman, als ihr Vater dort für eine Fluggesellschaft arbeitete, und besuchte einen zweisprachigen Kindergarten, in dem die Kinder sowohl Englisch als auch Arabisch lernten.









