Angelo Kelly über seinen besonderen Wunsch zum Lebensende
Angelo Kelly (44) zeigte sich zuletzt so privat wie selten: In der NDR-Sendung "DAS! Rote Sofa" und im Talk bei "3nach9" sprach der Musiker offen über ein Thema, das viele lieber verdrängen: den eigenen Tod. Inspiriert durch das friedliche Ableben seines Schwiegervaters Detlev, wünscht sich der Sänger für sein eigenes Lebensende vor allem eines: Versöhnung und die Möglichkeit, bis zum letzten Moment um Vergebung bitten zu können. Diese tiefgreifende Erkenntnis verarbeitete er in seinem neuen Album "Alive", das in Deutschland auf Platz 2 der Charts kletterte. Auch dort singt Angelo über Versöhnung und Vergebung, wie das österreichische Medium Kurier berichtet.
In den beiden TV-Interviews gewährte der ehemalige Kelly-Family-Star tiefe Einblicke in die Zeit vor dem Abschied seines Schwiegervaters. Obwohl er Detlev früher oft "falsch eingeschätzt" und ihn als "speziell" erlebt habe, seien die letzten Wochen mit ihm sehr heilsam und nährend gewesen: "Da wurde so viel ausgesprochen, so viel geheilt und so viel Schönes ist da passiert, dass ich danach völlig beeindruckt war und mir dachte: Detlev, du hast es gerockt!", schwärmte er. Diese positiven Momente am Sterbebett haben Angelos eigene Sicht auf das Lebensende verändert: "Ich wünsche mir so einen Tod. Ich wünsche mir so ein Ende – alles noch machen zu können, vergeben zu können, versöhnen zu können und schöne Momente", erklärte er im Gespräch.
Für den fünffachen Familienvater steht fest, dass diese radikale Ehrlichkeit am Lebensende eine heilende Kraft besitzt, die weit über den Moment des Abschieds hinauswirkt. "Es ist nie zu spät. Selbst in deinem Sterbebett kannst du versöhnen, du kannst vergeben, du kannst um Vergebung bitten bis zum letzten Moment", betonte Angelo Kelly hoffnungsvoll in der Talkrunde. Mit dieser berührenden Botschaft bricht er nicht nur ein gesellschaftliches Tabu, sondern zeigt seinen Fans auch, dass der Tod nicht nur Schrecken, sondern auch eine letzte, tiefe Verbundenheit bedeuten kann – ein Gedanke, der auch sein neues Album prägt.








