Eigentlich wollte Xavier Naidoo (44) mit dem neuen Song das Chaos um seine Teilnahme am Eurovision Song Contest vergessen machen: Denn mit "Nie mehr Krieg" verbreitet der Soulsänger eine eindeutige Friedensbotschaft. Doch auch damit weht ihm ordentlich Gegenwind um die Nase. Allmählich stellt sich jedoch heraus, dass der politische Titel immer mehr Befürworter findet.

Xavier Naidoo
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"Nie mehr Krieg, wenn wir das nicht sagen dürfen, dann läuft doch etwas schief", lautet die Devise in Xaviers neuem Song. Angesichts des ernsten Themas lösen einige Liedzeilen entsprechende Diskussionen aus, aber auf Facebook erhält die Friedenshymne immer mehr Zuspruch. Vor allem Jürgen Todenhöfer zeigt sich von dem Titel begeistert und teilt ihn bereitwillig mit seinen Followern. Der Journalist, der bereits aus Afghanistan und dem Irak berichtete, unterstützt die musikalische Botschaft: "Liebe Freunde, Xavier Naidoo hat mir gestern dieses ergreifende, noch unveröffentlichte Lied geschickt: 'Nie mehr Krieg'. Wir posten es heute gemeinsam hier auf Facebook. Denn wir sind gegen Krieg! Bitte helft mit, diese Botschaft zu verbreiten", verkündet der Autor auf seiner Social-Media-Seite.

Xavier Naidoo
WENN
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Es ist kein Zufall, dass der Song gerade jetzt an die Öffentlichkeit gerät. Der Deutsche Bundestag hat heute entschieden, dass 1200 Soldaten nach Syrien geschickt werden. Dementsprechend teilen auch viele Facebook-User Xaviers Einstellung: Kommentare wie "Nie mehr Krieg, du sprichst mir aus der Seele" oder "Es müsste mehr Leute geben, die diese Botschaft vermitteln" geben dem Musiker Recht.

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