Letzte Woche fieberte die immense Fangemeinde vom Club der roten Bänder im Staffelfinale mit, als Hugo in den letzten Minuten die Augen aufschlug. Die tiefe Freundschaft zwischen den kranken Kindern fesselte wöchentlich ein Millionenpublikum. Dabei basiert die Sendung auf einer wahren Geschichte, die selbst Hollywood-Regisseur Steven Spielberg (68) berührte.

Gruppenfoto vom "Club der roten Bänder"
VOX/Martin Rottenkolber
Gruppenfoto vom "Club der roten Bänder"

In einer zweistündigen Dokumentation gab VOX den Fans des TV-Hits einen Blick hinter die Kulissen der Erfolgsserie. Da die Story auf dem Schicksal von Albert Espinosa beruht, erfuhren die Zuschauer insbesondere Details aus seinem bewegenden Leben. Mit 14 Jahren erkrankte der Spanier an Krebs und verbrachte fortan mehr als zehn Jahre im Krankenhaus. Von dieser Biografie zeigte sich auch Steven Spielberg berührt, der bei der amerikanischen Version "Red Band Society" Regie führte. In der deutschen Doku verriet Albert nun, dass der Filmproduzent ihm 100.000 Dollar für eines der originalen roten Bänder bot. Doch der Fan aus Hollywood hatte kein Glück: "Das kann mir niemand wegnehmen, das ist unverkäuflich", erklärt Albert seine Entscheidung, das Markenzeichen des Clubs zu behalten.

Steven Spielberg
Jason Merritt Getty Images Entertainment
Steven Spielberg

Nicht nur der Star-Regisseur zeigt als Fan der Serie seine Bewunderung für Alberts Kraft. "Ich bekomme jeden Tag um die 10.000 Mails von Menschen, die mir sagen, dass ich ihnen sehr geholfen und ihr Leben verändert habe", erklärt der 42-Jährige bei VOX.

Eine Szene aus der Serie "Club der roten Bänder"
VOX / Martin Rottenkolber
Eine Szene aus der Serie "Club der roten Bänder"