Lebensgefahr am Set: Steven Spielberg drehte trotz Hurrikan
Vor mehr als 30 Jahren sorgte ein gewaltiger Hurrikan am Set von Jurassic Park für Angst und Schrecken. Sam Neill (78), der im Film den Archäologen Dr. Alan Grant verkörperte, erinnerte sich kürzlich in einem Interview an das dramatische Ereignis. Am 11. September 1992 wurde das Team auf der hawaiianischen Insel Kaua’i von Hurrikan Iniki überrascht, gerade als die letzten Szenen des Klassikers gedreht werden sollten. Der Hurrikan der Kategorie vier, einer der stärksten in der Region, brachte extremes Chaos. "Laura [Dern] und ich gingen runter zum Strand und sie fragte: 'Denkst du, wir sterben heute?' Ich antwortete: 'Ich halte das durchaus für möglich.'", erzählte Neill gegenüber Entertainment Weekly.
Steven Spielberg (79) selbst reagierte auf den historischen Sturm allerdings völlig anders als seine verunsicherte Besetzung. Der Regisseur nutzte die Ausnahmesituation und zog mit einem kleinen Team los, um mitten im Unwetter echte Sturm-Bilder für den Film einzufangen. Die so entstandenen Aufnahmen sind später in der berühmten Sturm-Sequenz auf Isla Nublar im fertigen Film gelandet. Glücklicherweise blieb das Team unversehrt, trotz der massiven zerstörerischen Kräfte, die 6.000 Häuser beschädigten und 1.400 vollständig zerstörten.
"Jurassic Park" wurde nicht nur für seine revolutionären Spezialeffekte gefeiert, sondern hat auch wegen der außergewöhnlichen Drehbedingungen für Schlagzeilen gesorgt. Steven, der bereits zahlreiche Blockbuster wie "E.T." und "Schindlers Liste" geschaffen hatte, bewies einmal mehr, wie stark seine Hingabe zur Filmkunst ist. Zwischen dem Regisseur und seinen Schauspielern wie Sam und Laura entstand in dieser schwierigen Zeit auch eine enge Bindung. Beide kehrten später für weitere Filme der "Jurassic Park"-Reihe zurück.









